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11/23/2022 12:55

Leibniz-Auszubildendenpreise gehen nach Dresden, Aachen und Saarbrücken

Christoph Herbort-von Loeper M.A. Kommunikation
Leibniz-Gemeinschaft

    Die Leibniz-Gemeinschaft hat ihren Auszubildenden-Preis 2022 an zwei Chemielaborantinnen aus Dresden und Saarbrücken sowie einen Chemielaboranten aus Aachen verliehen. Prämiert wurden Auszubildende, die neben sehr guten fachlichen Leistungen und Abschlussprüfungen ein überdurchschnittliches Engagement über die Ausbildung hinaus zeigten.

    Melinda Arnold (20) absolvierte am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) eine Ausbildung zur Chemielaborantin. Melinda Arnold war am IPF bereits während ihrer Ausbildung in konkrete Forschungsprojekte eingebunden – zum Beispiel durch die Entwicklung neuer Analysemethoden von Mikroplastik in verschiedenen Proben. Sie nutzte zudem die Möglichkeit zur europäischen Qualifikation durch einen Austausch mit französischen Jugendlichen sowie ein Praktikum in Bratislava (Slowakei) im Zuge des Programms Erasmus+. Bereits seit ihrem ersten Ausbildungsjahr war Melinda Arnold Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung am IPF und unterstützte bei der Langen Nacht der Wissenschaften zudem die Öffentlichkeitsarbeit des Instituts. Außerhalb ihrer Ausbildung engagierte sich Melinda Arnold im ehrenamtlichen Besuchsdienst für Menschen ohne Angehörige in einem Dresdner Seniorenzentrum sowie auf einem privaten Hof bei der Ausbildung junger und der Betreuung alter oder misshandelter Tiere. Nach ihrer Ausbildung hat das IPF Melinda Arnold in ein reguläres Angestelltenverhältnis übernommen.

    Justin Gottfried (21) wurde am DWI - Leibniz-Institut für Interaktive Materialien in Aachen zum Chemielaboranten ausgebildet. Während seiner Ausbildung wurden ihm unter anderem in Zusammenarbeit mit Promovierenden projektspezifische Aufgaben zur eigenverantwortlichen Bearbeitung übertragen, wie etwa bei der großindustriellen Herstellung von Polymerpillen für Euromünzen mit einer Spritzgussmaschine, bei der Entwicklung von Flammschutzmitteln auf biologischer Basis oder der Entwicklung und Herstellung von Nanofiltrations-Hohlfasermembranen. Neben der Ausbildung absolvierte Justin Gottfried mehrere fachübergreifende Praktika in Kooperation mit der RWTH Aachen am Lehrstuhl für Lasertechnik und an der Klinik für Nuklearmedizin/Radiochemie. Justin Gottfried engagierte sich im Verlauf seiner Ausbildungszeit in Lerngruppen, in denen er sein Fachwissen an Auszubildende verschiedener Jahrgänge weitergab. Im Bereich der Nachwuchsförderung des DWI engagierte er sich bei Schülerpraktika und den Boys und Girls Days am Institut sowie als Ausbildungsbotschafter in Zusammenarbeit mit der IHK Aachen. Im Anschluss an seine Ausbildung bot ihm die RWTH einen Arbeitsvertrag als Chemielaborant bei der „Aachener Verfahrenstechnik“ an.

    Kathrin Schmitt (24) durchlief am INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken die Berufsausbildung zur Chemielaborantin. Während ihrer Ausbildungszeit zeigte sie großes Interesse an betrieblichen Abläufen und Strukturen und unterstütze diese unter anderem durch die Mitwirkungen bei der Etablierung eines Bewertungs- und Feedbacksystems für Ausbilderinnen, Ausbilder und Auszubildende sowie beim Erstellen einer Praktikumsanleitung für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende. Zudem arbeitete Kathrin Schmitt für zwei Jahre ehrenamtlich in der Jugend- und Auszubildendenvertretung am INM mit. Außerbetrieblich war Kathrin Schmitt auch während ihrer Ausbildungszeit ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz tätig, zum Beispiel in der Jugendarbeit, bei der Lieferung von Lebensmittelspenden an Bedürftige oder im Corona-Schnelltestzentrum. Nach Abschluss ihrer Ausbildung nahm Kathrin Schmitt eine Stelle an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken an.

    In der Leibniz-Gemeinschaft waren im Jahr 2021 zum Stichtag 15. Oktober insgesamt 317 Auszubildende beschäftigt. Die in der Leibniz-Gemeinschaft am häufigsten angebotenen Ausbildungsberufe sind Kaufleute für Büromanagement (68), Biologielaborantinnen und -laboranten (58), Fachinformatikerinnen und -informatiker (37) sowie Chemielaborantinnen und -laboranten (26).
    Das Ausbildungsangebot weist ein weitaus breiteres Spektrum auf und beinhaltet auch Ausbildungsberufe wie Technische Modellbauerinnen und Modellbauer, Gärtnerinnen und Gärtner oder Buchbinderinnen und Buchbinder.

    Leibniz-Auszubildendenpreis
    Die Leibniz-Gemeinschaft berücksichtigt für den Auszubildenden-Preis neben sehr guten Noten auch die Integration in die Betriebe und soziales Engagement. Der Preis unterstreicht den hohen Stellenwert, den auch die nicht-wissenschaftliche Ausbildung in der Forschungsorganisation genießt. Das Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro wird zu gleichen Teilen unter den drei Ausgezeichneten aufgeteilt. Der Preis wird sektionsübergreifend ausgelobt und bezieht alle in Leibniz-Einrichtungen bestehenden Ausbildungsgänge ein. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Auswahlkommission unter der Leitung des Arbeitskreissprechers für duale Ausbildung auf Grundlage der durch die wissenschaftlichen oder administrativen Leiterinnen und Leiter der Leibniz-Einrichtungen eingereichten Bewerbungen.
    In der diesjährigen Ausschreibung waren Auszubildende vorschlagsfähig, die ihre Ausbildung zwischen dem 1. August 2021 und dem 31. August 2022 abgeschlossen haben.
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de/karriere/ausbildung/leibniz-auszubildenden-preis.html

    Pressefotos der Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie unter
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/neues/presse/pressefotos.html

    Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft:
    Christoph Herbort-von Loeper
    Tel.: 030 / 20 60 49 – 471
    Mobil: 0174 / 310 81 74
    herbort@leibniz-gemeinschaft.de

    Die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 97 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen knapp 21.000 Personen, darunter etwa die Hälfte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro.
    http://www.leibniz-gemeinschaft.de


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    Leibniz-Auszubildendenpreis 2022: Melinda Arnold (Leibniz-IPF), Kathrin Schmitt (Leibniz-INM) und Justin Gottfried (Leibniz-DWI) – von links - mit Leibniz-Präsidentin Martina Brockmeier.
    Leibniz-Auszubildendenpreis 2022: Melinda Arnold (Leibniz-IPF), Kathrin Schmitt (Leibniz-INM) und Ju ...
    Foto: Peter Himsel
    (c) Leibniz-Gemeinschaft


    Criteria of this press release:
    Journalists, all interested persons
    Chemistry
    transregional, national
    Contests / awards
    German


     

    Leibniz-Auszubildendenpreis 2022: Melinda Arnold (Leibniz-IPF), Kathrin Schmitt (Leibniz-INM) und Justin Gottfried (Leibniz-DWI) – von links - mit Leibniz-Präsidentin Martina Brockmeier.


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