idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
11/30/2022 12:54

Neue Gesetzesinitiative: DAAD begrüßt Eckpunktepapier zur Fachkräfteeinwanderung

Michael Flacke Pressestelle
Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

    Internationale Studierende spielen bei der Gewinnung von Fachkräften in Deutschland eine zunehmend wichtige Rolle. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) begrüßt daher das Eckpunktepapier zum neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das die Bundesregierung heute verabschiedet hat.

    „Es ist erfreulich und richtig, dass die Politik das große Potenzial internationaler Studierender sowie Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen als zukünftige Fachkräfte stärker in den Blick nimmt. Es sind ganz überwiegend hochqualifizierte junge Menschen, die mit der deutschen Kultur vertraut sind und sich Sprachkenntnisse angeeignet haben. Knapp die Hälfte von ihnen studiert zudem ein Fach aus dem sehr nachgefragten MINT-Bereich, und aus Umfragen wissen wir, dass viele von ihnen nach ihrem Abschluss in Deutschland leben und arbeiten möchten. Diese Möglichkeiten sollten wir als Gesellschaft viel stärker nutzen. Das neue Papier der Bundesregierung weist hier auf die richtigen Stellschrauben hin“, sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee.

    Im heute verabschiedeten Positionspapier formuliert die Bundesregierung das Ziel, mehr Studierende aus Drittstaaten für ein Studium in Deutschland zu gewinnen, sie sprachlich und fachlich bestmöglich vorzubereiten, ihre Einreise zu erleichtern, ihren Studienerfolg zu sichern und ihnen den Übergang in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. „Wir begrüßen und unterstützen als DAAD diesen ganzheitlichen Ansatz“, so Mukherjee weiter.

    DAAD-Programme unterstützen Fachkräfteeinwanderung

    Bereits jetzt spielen DAAD-Programme für viele im Eckpunktepapier benannten Prozesse eine wichtige Rolle: Der DAAD informiert und berät Studieninteressierte zum Studien- und Forschungsstandort Deutschland, unterstützt herausragende ausländische Studierende gezielt mit Stipendien, fördert die digitale Studienvorbereitung und bietet Unterstützung zur Sicherung des Studienerfolgs und des Spracherwerbs im In- und Ausland.
    In den vergangenen Jahren sind zudem Angebote hinzugekommen, die auf die Studienvorbereitung geflüchteter Studieninteressierter, die Studienbegleitung und den Arbeitsmarkteintritt von internationalen Studierenden, Absolventinnen und Absolventen ausgerichtet sind. „Wir stehen in Deutschland vor einem kontinuierlich steigenden Bedarf an qualifizierten akademischen Fachkräften. Daher ist es aus unserer Sicht unerlässlich, die bestehenden Programme an den Hochschulen auszubauen und ihre Breitenwirkung zu verbessern“, so Joybrato Mukherjee.

    Internationale Studierende stellen ein Viertel der Fachkräfteeinwanderung

    Das Potenzial ist groß: Internationale Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen machen laut einer aktuellen OECD-Studie bereits rund ein Viertel der gesamten Fachkräftezuwanderung aus. „Um die besten Köpfe an Deutschland zu binden, gilt es, die Rahmenbedingungen für die Anwerbung und Studienvorbereitung zu verbessern und internationalen Studierenden mehr Angebote für den Übergang in den deutschen Arbeitsmarkt zu machen“, so der DAAD-Präsident. „Der DAAD ist bereit, die Bundesregierung beim Ausbau ihrer Aktivitäten auf diesem Feld zu unterstützen.“


    Contact for scientific information:

    Nina Salden
    Leiterin des Bereichs Strategie und Steuerung – S1
    DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
    +49 (228) 882-480
    salden@daad.de


    More information:

    https://www.bmbf.de/SharedDocs/Downloads/de/2022/221130-eckpunkte-feg.html Eckpunktepapier Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten auf BMBF-Webseite


    Images

    Criteria of this press release:
    Journalists, all interested persons
    interdisciplinary
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications, Science policy
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).