Dr.-Ing. Christoph Schwaller, Technische Universität München, erhält den Willy-Hager-Preis 2023 für seine wissenschaftliche Arbeit zum Thema „Agricultural irrigation demand modeling and assessment of membrane ultrafiltration alone or hybridized with inline dosed powdered activated carbon for non-potable water reuse applications“.
Herr Christoph Schwaller widmete sich in seiner Arbeit zwei Zielen. Zum einen entwickelte er für die landwirtschaftliche Bewässerung systematisch einen Modellierungsansatz zur Abschätzung des pflanzenspezifischen Bewässerungsbedarfs als Planungsgrundlage einer alternativen Wasserbereitstellung. Zum anderen erarbeitete Herr Schwaller eine Aufbereitungsstrategie durch die Integration von Mehrfachbarrieren für den sicheren Rückhalt pathogener Keime und organischer Spurenstoffe für unterschiedliche Formen der Wasserwiederverwendung, wie z.B. die Bewässerung von Gemüse und Obst für den Rohverzehr, urbane Grünflächen sowie die künstliche Grundwasseranreicherung. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem erstmaligen Einsatz von keramischen Ultrafiltrationsmembranen als Barriere für pathogene Keime und als ein sehr flexibles Aufbereitungsverfahren für saisonal schwankende Bedarfe. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind außerordentlich vielversprechend und lassen sich direkt auf vergleichbare Anwendungen der Wasserwiederverwendung an anderen Standorten übertragen.
Die Verleihung fand im Rahmen der Jahrestagung der Wasserchemischen Gesellschaft am 06. Mai 2024 in Limburg an der Lahn statt. Prof. Dr.-Ing. Heidrun Steinmetz, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, verlieh den Preis in ihrer Funktion als Mitglied des Stiftungsrates der Willy-Hager Stiftung. Der jährlich vergebene Willy-Hager-Preis würdigt hervorragende Arbeiten junger Hochschulwissenschaftler auf dem Gebiet der Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung.
Dr.-Ing. Christoph Schwaller
Christoph Schwaller
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