• Bund und Länder fördern im Rahmen des Professorinnenprogramms die drei eingereichten Anträge der Universität Freiburg
• Unter anderem für Übergangsfinanzierungen von Postdocs sowie den Ausbau von Coachings, Familienservice und Gleichstellungsmonitoring stehen in den kommenden fünf Jahren rund 2,1 Millionen Euro zur Verfügung.
• „Die Förderung hilft uns, unser Gleichstellungskonzept weiter umzusetzen und voranzubringen. Damit kommen wir unserem Ziel einer geschlechtergerechten Universität einen wichtigen Schritt näher“, sagt Prof. Dr. Sylvia Paletschek, Prorektorin für Universitätskultur an der Universität Freiburg.
Bund und Länder fördern im Rahmen des Professorinnenprogramms 2030 die drei eingereichten Anträge der Universität Freiburg. Für Maßnahmen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit erhält sie in den kommenden fünf Jahren rund 2,1 Millionen Euro. Grundlage ist der Erfolg mit ihrem „Gleichstellungskonzept für Parität“, das die Universität Freiburg für die erste Auswahlrunde des Professorinnenprogramms 2030 im Jahr 2024 erstellt hatte. „Die Förderung hilft uns, unser Gleichstellungskonzept weiter umzusetzen und voranzubringen. Damit kommen wir unserem Ziel einer geschlechtergerechten Universität einen wichtigen Schritt näher“, sagt Prof. Dr. Sylvia Paletschek, Prorektorin für Universitätskultur an der Universität Freiburg.
Gleichstellung vor Ort stärken und Strukturen ausbauen
Ein Schwerpunkt der geplanten Maßnahmen liegt auf der Postdoc-Phase, in der nach wie vor viele Wissenschaftlerinnen das Wissenschaftssystem verlassen. Die Universität Freiburg will daher Übergangsfinanzierungen bereitstellen, etwa um Wissenschaftlerinnen die Möglichkeit zu geben, ein Postdoc-Projekt zu beantragen oder eine Habilitation zum Abschluss zu bringen.
Zudem soll ein Fonds für dezentrale Gleichstellungsmaßnahmen aufgelegt werden. Fakultäten und andere Organisationseinheiten können daraus Mittel beantragen, um gleichstellungsfördernde Projekte vor Ort voranzubringen, zum Beispiel um für Gleichstellungsanliegen zu sensibilisieren, MINT-Fächer attraktiver für Frauen zu machen oder Wissenschaftskarrieren von Frauen zu fördern. Außerdem richtet die Universität Freiburg ein Projekt des Familienservices zur Ausgestaltung der Betreuungszeiten in den universitätseigenen Kitas ein und baut das bestehende Coaching-Programm CORA für Wissenschaftlerinnen aus.
Darüber hinaus will die Universität Freiburg das Gleichstellungsmonitoring und -controlling so weiterentwickeln, dass wir Daten noch differenzierter auswerten und intersektional betrachten können – also im Zusammenspiel verschiedener Diversitätsmerkmale. So schaffen wir eine evidenzbasierte Grundlage, um unsere Gleichstellungs- und Diversitätsstrategie in Zukunft noch gezielter voranzubringen.
Das Professorinnenprogramm 2030
Das Professorinnenprogramm 2030 ist das größte gemeinsame Förderinstrument von Bund und Ländern, um den Anteil von Frauen in Professuren und Leitungsfunktionen an Hochschulen zu erhöhen. Hochschulen bewerben sich mit einem „Gleichstellungskonzept für Parität“, das eine Situationsanalyse und darauf aufbauende Maßnahmen zur Förderung von Gleichstellung enthält. Positiv begutachtete Konzepte berechtigen zur Einwerbung zusätzlicher Mittel, unter anderem für Erstberufungen von Professorinnen und für Strukturmaßnahmen zur Gleichstellung.
Die Universität Freiburg bündelt ihre Ziele und Maßnahmen im Gleichstellungskonzept für Parität, das im Rahmen des Professorinnenprogramms 2030 erarbeitet und veröffentlicht wurde. Es bildet den strategischen Rahmen für die jetzt bewilligten Projekte und die weitere Entwicklung hin zu einer geschlechtergerechten Universität.
Zum Gleichstellungskonzept für Parität der Universität Freiburg: https://uni-freiburg.de/wp-content/uploads/240705-Gleichstellungskonzept-fuer-Pa...
Mehr zum Programm: https://www.bmftr.bund.de/DE/Forschung/Wissenschaftssystem/GleichstellungUndViel...
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Copyright: Klaus Polkowski / Universität Freiburg
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