Mit der Frage, wie das Verhältnis von Mensch, Technik und Religion durch Technologien der Künstlichen Intelligenz neu gestaltet wird, befasst sich in einem Vortrag Prof. Dr. Inken Prohl, Religionswissenschaftlerin und Japanologin an der Universität Heidelberg. Prof. Prohl wird in diesem Zusammenhang erörtern, inwiefern Vorstellungen und Praktiken der digitalen Welt in ihrer Wirkweise religionsähnliche Züge aufweisen. Ihr Beitrag mit dem Titel „Religion und KI“ ist Teil der Ruperto Carola Ringvorlesung „Mensch und Algorithmus – wem gehört die Zukunft?“, die die Universität Heidelberg in diesem Wintersemester durchführt.
Pressemitteilung
Heidelberg, 15. Januar 2026
Vortrag: Religion und Künstliche Intelligenz
In der Ruperto Carola Ringvorlesung spricht Inken Prohl über das Verhältnis von Mensch, Technik und Religion
Mit der Frage, wie das Verhältnis von Mensch, Technik und Religion durch Technologien der Künstlichen Intelligenz neu gestaltet wird, befasst sich in einem Vortrag Prof. Dr. Inken Prohl, Religionswissenschaftlerin und Japanologin an der Universität Heidelberg. Prof. Prohl wird in diesem Zusammenhang erörtern, inwiefern Vorstellungen und Praktiken der digitalen Welt in ihrer Wirkweise religionsähnliche Züge aufweisen. Ihr Beitrag mit dem Titel „Religion und KI“ ist Teil der Ruperto Carola Ringvorlesung „Mensch und Algorithmus – wem gehört die Zukunft?“, die die Universität Heidelberg in diesem Wintersemester durchführt. Die Veranstaltung findet am Montag, 19. Januar 2026, in der Aula der Alten Universität statt und beginnt um 18.15 Uhr.
Die Referentin wird in ihrem Vortrag erläutern, wie Menschen die Resonanz im Gespräch mit Sprachmodellen erleben. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob und inwieweit sie im Umgang mit Künstlicher Intelligenz als antwortendem Gegenüber gebetsähnliche Transzendenzerfahrungen machen – sie also in der digitalen Welt den Eindruck bekommen, die Grenzen der menschlichen Erfahrung und Wahrnehmung zu überschreiten. Inken Prohl forscht am Institut für Religionswissenschaft der Universität Heidelberg unter anderem zu religionsanalogen Formationen der digitalen Welt sowie zum Themenkomplex KI und Ethik.
Die Ruperto Carola Ringvorlesung ist Teil eines Konzepts von Fokusthemen. Damit will die Universität Heidelberg zweimal jährlich gesellschaftlich relevante Forschungsfragen in unterschiedlichen Formaten an die breite Öffentlichkeit herantragen. Die aktuelle Reihe befasst sich mit vielschichtigen Fragen zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Konzipiert wurde sie gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Dreuw, Prorektor für Forschung und Digitalisierung, und Dr. Nicole Najemnik, Beauftragte für Künstliche Intelligenz, unterstützt vom KI-Board der Universität Heidelberg.
Auf die Veranstaltung mit Prof. Prohl folgt ein weiterer Vortrag, mit dem die Ruperto Carola Ringvorlesung im laufenden Wintersemester endet. Am Montag, 26. Januar 2026, wird die Konstanzer Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Liane Wörner zum Thema „KI und Strafrecht – Weg von den Hürden, hin zu den Möglichkeiten!“ sprechen. Ihr Vortrag findet in der Aula der Alten Universität statt; Beginn ist um 18.15 Uhr.
Aufzeichnungen der Ringvorlesungs-Beiträge sind abrufbar auf heiONLINE, dem zentralen Portal der Universität Heidelberg mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Veranstaltungen in digitalen Formaten.
Kontakt:
Universität Heidelberg
Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de
https://www.uni-heidelberg.de/de/transfer/kommunikation/ruperto-carola-ringvorle... – Ruperto Carola Ringvorlesung
https://www.uni-heidelberg.de/de/heionline – heiONLINE
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars, Students, Teachers and pupils, all interested persons
Information technology, Religion
transregional, national
Transfer of Science or Research
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).