idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
01/19/2026 11:00

Digitaler Schulterschluss der niedersächsischen Landesmuseen. Projektstart „DigiVerS“

Dipl. Biol. Lena Nietschke Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Landesmuseum Natur und Mensch

    Verbundprojekt stärkt digitale Verantwortung und Sichtbarkeit
    Mit dem Projekt DigiVerS – „Digitale Verantwortung und Sichtbarkeit: Die niedersächsischen Landesmuseen vernetzen Wissenschaft und Gesellschaft“ starten die sechs staatlichen Landesmuseen in Niedersachsen gemeinsam in eine neue Phase der digitalen Transformation. Ziel ist es, digitale Forschungsdateninfrastrukturen im Museumsbereich aufzubauen, innovative Vermittlungsformate zu entwickeln und den offenen Zugang zu musealem Wissen nachhaltig zu stärken. Für das Projekt stehen rd. 2,8 Mio. Euro aus dem gemeinsamen Förderprogramm zukunft.niedersachsen des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung zur Verfügung.

    „DigiVerS ist ein Meilenstein für die digitale Weiterentwicklung unserer Landesmuseen und ein ganz wichtiges Vorhaben, das durch tolle Zusammenarbeit geprägt ist: Hier wird eine zukunftsfähige Infrastruktur für den gemeinsamen Umgang mit Forschungsdaten geschaffen. Gemeinsam mit starken Partnern der Wissenschaft beschreiten die Landesmuseen neue Wege, um kulturelles Erbe zu bewahren und zu erforschen sowie Wissen zugänglich für alle zu machen.“
    Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs

    „Mit DigiVerS schaffen wir nicht nur digitale Sichtbarkeit für das kulturelle Erbe Niedersachsens – wir übernehmen auch Verantwortung dafür, wie Sammlungen, Forschungsergebnisse und Vermittlung künftig vernetzt, zugänglich und nachhaltig nutzbar gemacht werden können.“
    Dr. Anna Heinze, Sprecherin des Projektverbundes, und Christopher Vila, Projektmanager

    In einem landesweit koordinierten Verbund entwickeln die Häuser gemeinsam Standards, Strategien und Werkzeuge für das digitale Forschungsdatenmanagement – im engen Austausch mit wissenschaftlichen Partnern wie der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV), der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG), dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, der Jade Hochschule Oldenburg – Institut für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik (IAPG) sowie weiteren Fachinstitutionen. Das Ergebnis dieser Arbeit soll ein musealer Forschungsverbund sein, indem erstmals die niedersächsischen Landesmuseen ihre Daten miteinander in Verbindung bringen sowie der Öffentlichkeit und Forschung an einer Stelle zugänglich machen können.

    Die gemeinsam erarbeitete Forschungsdateninfrastruktur der sechs Landesmuseen soll in die nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) eingebunden und die kulturellen Datenschätze Niedersachsens auch auf Bundesebene sichtbar machen.
    Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Arbeit von Digitalkurator:innen, die sowohl in der Verbundstruktur als auch direkt in den sechs beteiligten Landesmuseen agieren. Sie verbinden die museale Praxis mit übergeordneten Forschungs- und Infrastrukturfragen – und tragen maßgeblich zur Entwicklung digitaler Strategien, Datenmodelle und Vermittlungsformate bei.

    Das Projekt DigiVerS ist eines von drei zukunftsweisenden Vorhaben, die im Rahmen des Förderprogramms zukunft.niedersachsen im Bereich Kultur und Digitalisierung unterstützt werden. Gemeinsam mit den Projekten Culture Cloud und KI in Museen bildet DigiVerS ein starkes Innovationsbündel, das zentrale Impulse für ein niedersächsisches Kulturforschungsdatenmanagements setzt. Während DigiVerS den Fokus auf digitales Forschungsdatenmanagement sowie Sichtbarkeit und Zugänglichkeit legt, befassen sich die beiden anderen Projekte mit der Entwicklung gemeinsamer digitaler Plattformen sowie dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in musealen Kontexten. Zusammen stehen sie für einen strategischen Aufbruch in eine vernetzte, verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Kulturlandschaft. Das Projekt läuft zunächst über zwei Jahre und positioniert die Landesmuseen als aktive Akteure im Bereich der digitalen Wissenschaftskommunikation, kulturellen Teilhabe und offenen Forschung.

    Beteiligte Museen:
    • Landesmuseum Hannover
    • Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg
    • Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg
    • Herzog Anton Ulrich-Museum
    • Braunschweigisches Landesmuseum
    • Staatliches Naturhistorisches Museum

    Kontaktpersonen:
    • Dr. Anna Heinze (Sprecherin)
    Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg
    Damm 1
    26135 Oldenburg
    a.heinze@landesmuseen-ol.de

    • Christopher Vila (Projektmanager)
    Vila – Kultur und Transformation
    office@christophervila.de

    Kooperationspartner / Förderer:
    https://www.gbv.de/informationen/Verbundzentrale
    https://gwdg.de/projects/culturecloud/
    https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/
    https://iapg.jade-hs.de/institut
    https://www.volkswagenstiftung.de/de
    https://zukunft.niedersachsen.de/

    Gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.


    Images

    Attachment
    attachment icon Pressemitteilung als pdf

    Criteria of this press release:
    Journalists
    Art / design, Biology, Cultural sciences, History / archaeology, Information technology
    transregional, national
    Research projects
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).