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01/19/2026 16:15

Carenuity Home Challenge: Spielerisch das „Internet of Things“ weiterentwickeln

Eva Kaupp Hochschulkommunikation
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

    Drittsemester-Studierende der Fakultät Elektrotechnik nehmen an Wettbewerb teil

    Spielerisch das „Internet of Things“ (IoT) kennenlernen und innerhalb kürzester Zeit Geräte für die Automatisierung zuhause entwickeln: Darum geht es bei der sogenannten „Home Challenge“ der ChipGlobe GmbH. Als Praxispartner richtet das Münchner Unternehmen diesen Wettbewerb aus, an dem Studierende der Fakultät Elektrotechnik der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) bereits zum zweiten Mal teilgenommen haben. Bei der Abschlussveranstaltung wurden außerdem Sachpreise verlost.

    Die Studierenden des Bachelorstudiengangs Elektro- und Informationstechnik aus dem dritten Semester, Vorlesung Digitaltechnik, lernten die Challenge unter der Leitung von Prof. Dr. Heinz Endres kennen, der an der THWS für das Chipdesign-Labor zuständig ist. „Mit dieser praxisnahen Challenge können Studierende als Anfänger starten und haben am Ende des Wettbewerbs einen guten Überblick, worauf es bei Mikrocontrollern und IoT ankommt“, sagt Prof. Dr. Endres.

    Die „Home Challenge“ ist modular aufgebaut: Ziel ist es, in mehreren Etappen praxisnahe Erfahrungen zu sammeln und so Schritt für Schritt IoT-Lösungen für alltägliche Probleme zu entwickeln, die im häuslichen Umfeld auftreten können. In jedem Schritt lernen die Studierenden neue Fähigkeiten und erhalten im Anschluss ein weiteres Stück Hardware, um bei der nächsten Stufe mitmachen zu können: In Stufe 1 drehte sich alles um das Löten sowie um die Simulation von Sensor-Lösungen. Anschließend erhielten die Studierenden jeweils einen Mikrocontroller. In der zweiten Stufe lernten die Studierenden, ihre Schaltungsentwürfe zu modifizieren und zu verbessern und bekamen dafür ein OLED-Display. In Stufe 3 beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Programmieren von Apps mittels künstlicher Intelligenz und erhielten dafür einen Sensor.

    Damit hatten die Studierenden alle drei Bestandteile eines IoT-Geräts zur Verfügung – denn der Wettbewerb soll vor allem dazu motivieren, selbst weiterzuarbeiten und die eigene Arbeit in der Entwickler-Community vorzustellen. So können Studierende ihre selbstentwickelten Apps hochladen und für Interessierte zugänglich machen.

    Ein Überblick der Projektideen der THWS-Studierenden
    1. Intelligente Beleuchtungssysteme
    Die Studierenden entwickelten Lösungen, bei denen LED-Leuchten automatisch auf Umgebungsbedingungen reagieren. Sensoren erkennen, ob sich Personen im Raum befinden oder wie hell es ist. Die Beleuchtung passt sich dynamisch an – das spart Energie und erhöht den Komfort. Einige Projekte integrierten außerdem Zeitsteuerungen und Einstellungen für unterschiedliche Stimmungen.
    2. Raumklima-Überwachung
    Mehrere Projekte konzentrierten sich auf die Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Systeme liefern Echtzeitdaten und können Warnungen ausgeben, wenn Grenzwerte überschritten werden. Ziel ist es, das Raumklima zu optimieren und Energieverschwendung zu vermeiden. Manche Lösungen bieten zusätzlich eine automatische Steuerung von Ventilatoren oder Heizungen.
    3. Sicherheitslösungen
    Einige Studierende entwickelten smarte Sicherheitskonzepte: Bewegungsmelder aktivieren akustische Alarme oder senden Benachrichtigungen an das Smartphone. Manche Projekte kombinierten dies mit Lichtsignalen oder Kamerasimulationen, um Einbrecher abzuschrecken. Die Projekte zeigten, wie einfach sich Sicherheit mit moderner Technik verbessern lässt.
    4. Energie-Management-Systeme
    Die Studierenden entwickelten Ansätze zur Überwachung des Stromverbrauchs einzelner Geräte. Ziel war es, Transparenz schaffen und Einsparpotenziale erkennen. Einige Projekte ermöglichten außerdem das automatische Abschalten von Geräten im Standby-Modus – ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.
    5. Benutzerfreundliche Interfaces
    Damit Technik nicht zu kompliziert wird, setzten die Studierenden auf intuitive Bedienung: Dashboards zeigen alle relevanten Daten wie Temperatur, Lichtstatus oder Energieverbrauch. Teilweise wurden mobile Apps oder Web-Oberflächen integriert, sodass die Steuerung bequem vom Smartphone aus erfolgt.

    Preisverlosung

    Für die Abschlussveranstaltung war Unternehmensvertreter Dr. Max Mergenthaler zu Gast an der THWS und stellte den Studierenden das Unternehmen ChipGlobe vor. Über die Tochterfirma Carenuity entwickelt das Unternehmen innovative Smart-Home-Anwendungen und möchte mit Initiativen wie der „Home Challenge“ Studierende frühzeitig für dieses Thema begeistern. Dr. Mergenthaler ermutigte die Teilnehmenden der Challenge, ihre Erfahrungen im Rahmen von Praktika oder Bachelorarbeiten bei Carenuity oder ChipGlobe zu erweitern. Zum Abschluss wurden Sachpreise verlost: Peer Wilhelm und Louis Vollert erhielten eine modulare Sensorbox C3-Mini bzw. ein SQ-Panel von Carenuity, Sebastian Töpfer gewann einen Gutschein für den Onlineversandhandel.

    Mit der Arbeit der THWS-Studierenden zeigte sich Dr. Mergenthaler sehr zufrieden: „Die THWS Home Challenge hat gezeigt, wie praxisnah und kreativ Studierende an Lösungen für den Alltag arbeiten. Von smarter Beleuchtung über Sicherheit bis hin zu Energieeffizienz – die Projekte sind ein Vorgeschmack auf die Zukunft des intelligenten Wohnens.“

    Über die Fakultät Elektrotechnik
    Die Fakultät Elektrotechnik der THWS bietet Ausbildungsmöglichkeiten vom Bachelor- über Masterabschluss bis hin zur Promotion an. 34 Professorinnen und Professoren unterrichten gemeinsam mit wissenschaftlichen Mitarbeitenden sowie Laboringenieurinnen und -ingenieuren mehr als 1.100 Studierende. Durch die Vernetzung mit den Forschungsinstituten der THWS und zahlreichen Unternehmenspartnern wird wissenschaftsbasierte Lehre mit hohem Praxisbezug sichergestellt.

    Über die THWS
    Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.100 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.


    Contact for scientific information:

    Prof. Dr. Heinz Endres
    heinz.endres@thws.de


    More information:

    https://carenuity.com/home-challenge/


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    Unternehmenspartner Dr. Max Mergenthaler (von links) und THWS-Prof. Dr. Markus H. Zink neben den glücklichen Gewinnern: Peer Wilhelm (Modulare Sensorbox C3-Mini), Sebastian Töpfer (Onlineversandhandel-Gutschein) und Louis Vollert (SQ-Panel)
    Unternehmenspartner Dr. Max Mergenthaler (von links) und THWS-Prof. Dr. Markus H. Zink neben den glü ...
    Source: THWS/Eva Kaupp
    Copyright: THWS/Eva Kaupp


    Criteria of this press release:
    Journalists, Students, Teachers and pupils, all interested persons
    Electrical engineering, Information technology, Mathematics, Mechanical engineering
    transregional, national
    Advanced scientific education, Studies and teaching
    German


     

    Unternehmenspartner Dr. Max Mergenthaler (von links) und THWS-Prof. Dr. Markus H. Zink neben den glücklichen Gewinnern: Peer Wilhelm (Modulare Sensorbox C3-Mini), Sebastian Töpfer (Onlineversandhandel-Gutschein) und Louis Vollert (SQ-Panel)


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