Datafizierung und Digitalisierung spielen längst auch in der Entwicklung und der Bekämpfung von Kriminalität eine Rolle. Über Hürden und Potentiale beim Einsatz von KI-basierten Technologien durch Polizei und Strafverfolgung spricht in einem Vortrag Prof. Dr. Liane Wörner, Rechtswissenschaftlerin an der Universität Konstanz. Ihr Beitrag bildet den Abschluss der Ruperto Carola Ringvorlesung „Mensch und Algorithmus – wem gehört die Zukunft?“, die im Wintersemester an der Universität Heidelberg stattgefunden hat.
Pressemitteilung
Heidelberg, 22. Januar 2026
Vortrag: Künstliche Intelligenz und Strafrecht
Über den Einsatz von KI-basierten Tools in der Strafverfolgung spricht zum Abschluss der Ruperto Carola Ringvorlesung die Konstanzer Rechtswissenschaftlerin Liane Wörner
Datafizierung und Digitalisierung spielen längst auch in der Entwicklung und der Bekämpfung von Kriminalität eine Rolle. Über Hürden und Potentiale beim Einsatz von KI-basierten Technologien durch Polizei und Strafverfolgung spricht in einem Vortrag Prof. Dr. Liane Wörner, Rechtswissenschaftlerin an der Universität Konstanz. Ihr Beitrag bildet den Abschluss der Ruperto Carola Ringvorlesung „Mensch und Algorithmus – wem gehört die Zukunft?“, die im Wintersemester an der Universität Heidelberg stattgefunden hat. Die Veranstaltung „KI und Strafrecht – Weg von den Hürden, hin zu den Möglichkeiten!“ mit Prof. Wörner findet am Montag, 26. Januar 2026, in der Aula der Alten Universität statt und beginnt um 18.15 Uhr.
Das Bedürfnis nach dem Einsatz von technischen Hilfsmitteln, Machine Learning und Künstlicher Intelligenz durch Polizei und Strafverfolgung steigt nach den Worten von Prof. Wörner stetig. Ihre Anwendung gehe zwar mit rechtlichen und tatsächlichen Hürden einher, berge aber zugleich große Potentiale – sofern die Tools zielführend eingesetzt werden. Wie dabei die Freiheitsrechte der Einzelnen gewahrt werden können und warum es dazu einer kritischen gemeinsamen Gestaltung der Datenwelt bedarf, wird die Referentin in ihrem Vortrag erläutern. Liane Wörner ist Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung, Medizinstrafrecht und Rechtstheorie sowie Mitbegründerin und Direktorin des an der Universität Konstanz angesiedelten Zentrums für Human | Data | Society, das sich der interdisziplinären Erforschung sozialer Zusammenhänge des Digitalen widmet.
Die Ruperto Carola Ringvorlesung ist Teil eines Konzepts von Fokusthemen. Damit will die Universität Heidelberg zweimal jährlich gesellschaftlich relevante Forschungsfragen in unterschiedlichen Formaten an die breite Öffentlichkeit herantragen. In der aktuellen Reihe haben sich Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven mit vielschichtigen Fragen zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz befasst. Konzipiert wurde sie gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Dreuw, Prorektor für Forschung und Digitalisierung, und Dr. Nicole Najemnik, Beauftragte für Künstliche Intelligenz, unterstützt vom KI-Board der Universität Heidelberg.
Aufzeichnungen der Ringvorlesungs-Beiträge sind abrufbar auf heiONLINE, dem zentralen Portal der Universität Heidelberg mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Veranstaltungen in digitalen Formaten.
Kontakt:
Universität Heidelberg
Kommunikation und Marketing
Pressestelle, (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de
https://www.uni-heidelberg.de/de/transfer/kommunikation/ruperto-carola-ringvorle... – Ruperto Carola Ringvorlesung
https://www.uni-heidelberg.de/de/heionline – heiONLINE
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars, Students, Teachers and pupils, all interested persons
Information technology, Law
transregional, national
Transfer of Science or Research
German

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