Digitale Texte, multimodale Materialien und neue Formen des Lesens verändern den Fremdsprachenunterricht nachhaltig. Dr. Manuela Franke, neue Professorin für Fachdidaktik der romanischen Schulsprachen, untersucht unter anderem, wie Lehrwerke, audiovisuelle Formate und KI-gestützte Werkzeuge sinnvoll eingesetzt und in der Lehrkräftebildung verankert werden können.
Dass Lehre für Manuela Franke wichtig ist, zeigt ein Blick in ihren Lebenslauf. Bereits während ihres Lehramtstudiums in Englisch, Französisch und Spanisch (2000-2006) an der Universität Siegen unterrichtete sie im In- und Ausland an Schulen. Später forschte und lehrte sie an den Universitäten Siegen, Mainz, Marburg und arbeitete für den Cornelsen Verlag. Nach Referendariat und Promotion (2014) war sie an der Freien Universität Berlin (2015-2016), der Universität Duisburg-Essen (UDE) (2016-2018) und der Universität Potsdam (2018-2025) tätig.
Aktuell entwickelt Prof. Dr. Manuela Franke in den Geisteswissenschaften der UDE empirisch fundierte Konzepte, um die Lese- und Medienkompetenz im Französisch- und Spanischunterricht an Schulen zu fördern und um Lehrwerke weiterzuentwickeln, die sich an den Kompetenzen der Lernenden orientieren. „Mich interessiert, was im Unterricht heute tatsächlich gelesen wird – und wie Lehrwerktexte und digitale Materialien das Fremdsprachenlernen beeinflussen“, so Franke. Zugleich blickt sie auf den Beruf der angehenden Lehrkräfte: „Ich werde mit meinen Studierenden analysieren, wie man fremdsprachlichen Unterricht am besten plant – und zwar mit und ohne Einsatz von KI-Werkzeugen.“ Künstliche Intelligenz (KI) kann Lehrkräfte unterstützen, Texte und Materialien für den Fremdsprachenunterricht gezielt aufzubereiten und an unterschiedliche Lerngruppen anzupassen. Wichtig sei, dass Studierende lernen, wie man solche Werkzeuge didaktisch sinnvoll und kritisch einsetzt.
Zugleich möchte Professorin Franke über die deutschen Grenzen blicken: „Wie werden im internationalen Vergleich Lehrwerke eingesetzt?“, fragt sie. „Um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Potenziale im Umgang mit Lehrmaterialien sichtbar zu machen, werde ich die didaktischen Vorgehensweisen aus verschiedenen Ländern Europas peu à peu miteinander in Beziehung setzen. Erhoben habe ich bereits Daten in Frankreich, Österreich, Italien, Deutschland und der Ukraine. Es werden Spanien, Portugal und die Schweiz folgen. Auch Finnland und Schweden sollen noch aufgenommen werden.“
Für die Presse:
Ein Foto von Prof. Dr. Manuela Franke (© UDE / Alexandra Roth) finden Sie zur Publikation unter folgendem Link:
https://www.uni-due.de/imperia/md/images/pool-ps/downloads/2026-01-27_franke-man...
Weitere Informationen:
Prof. Dr. phil. Manuela Franke, Tel. 0201/18-33767, manuela.franke@uni-due.de
Redaktion: Dr. Alexandra Nießen, Tel. 0203/37 9-1487, alexandra.niessen@uni-due.de
Institut für Romanische Sprachen und Literaturen: Prof. Dr. phil. Manuela Franke, Tel. 0201/18-33767, manuela.franke@uni-due.
Fremdsprachenunterricht im digitalen Zeitalter: Prof. Dr. Manuela Franke forscht dazu.
Source: UDE/Alexandra Rorh
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars, Students, Teachers and pupils, all interested persons
Cultural sciences, Language / literature, Social studies
transregional, national
Personnel announcements, Schools and science
German

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