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02/06/2026 16:41

Die perfekte Kombination aus Gesundheit und Technik

Ralf Kastner Hochschulkommunikation
Hochschule München

    Hochschule München eröffnet mit Bayerns Pflegeministerin Judith Gerlach MUC.HEALTH – Munich Campus for Health and Engineering

    Wo hochspezialisierte Pflegeexpertise auf Technik trifft und künstliche Intelligenz neue Wege in der Gesundheitsversorgung eröffnet: Mit der feierlichen Eröffnung der Studienfakultät MUC.HEALTH (Munich Campus for Health and Engineering) setzt die Hochschule München (HM) neue Maßstäbe in der akademischen Gesundheitsbildung. Das Ziel: Die Ausbildung einer neuen Generation von Fachkräften, die technologische Innovation, Fachkompetenz und menschliche Empathie als Einheit begreifen.

    Angesichts der komplexen Herausforderungen im Gesundheitswesen reagiert die Hochschule München mit einem wegweisenden interdisziplinären Campus. Unter Beisein von Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach und Ministerialdirigent Dr. Tobias Haaf vom Wissenschaftsministerium wurde heute der Grundstein für ein Zentrum gelegt, das Gesundheitswissenschaften, Ingenieurswissenschaften und Management synergetisch bündelt.

    Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach betonte: „Mit der Gründung der neuen interdisziplinären Studienfakultät MUC.HEALTH reagiert die Hochschule München auf die sich ändernden Anforderungen und kann künftig dazu beitragen, technische und digitale Innovation ganz praktisch in den Alltag unserer Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und in die häusliche Pflege zu integrieren. Und: Mit dem neuen Angebot der Hochschule wird die Akademisierung und Professionalisierung der Gesundheits- und Pflegeberufe gefördert – ein wichtiger Schritt, um Pflegeberufe attraktiver zu gestalten!“

    Akademisierung und neue Technologien: Die Schwerpunkte
    MUC.HEALTH adressiert gezielt den Bedarf an hochqualifizierten Experten durch innovative Curricula und Forschungsschwerpunkte in den bestehenden Studiengängen:

    Bachelor Angewandte Pflegewissenschaft: Dieser Studiengang bildet das Fundament. Er kombiniert die hochschulische Pflegeausbildung mit wissenschaftlicher Methodik. Hier lernen die Pflegefachpersonen von morgen, Pflegeprozesse nicht nur auszuführen, sondern auf Basis aktueller Erkenntnisse kritisch zu hinterfragen und zu steuern.

    Master Advanced Nursing Practice (ANP): Der berufsbegleitende Masterstudiengang bereitet erfahrene Pflegefachpersonen auf eine erweiterte und vertiefte klinische Rolle vor. Absolventinnen und Absolventen übernehmen hochkomplexe Versorgungsaufgaben und agieren als Experten und Expertinnen in multiprofessionellen Teams.

    Master Mental Health: Der Studiengang richtet sich an eine multiprofessionelle Studierendenschaft, um die psychische Gesundheit aus verschiedenen fachlichen Blickwinkeln ganzheitlich zu betrachten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Sozialpsychiatrie.

    Zusätzlich werden aktuell drei weitere Studienangebote entwickelt, die ab dem WiSe 2026/27 angeboten werden.

    Bachelor Health and Engineering: Hier lernen Studierende, die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine zu gestalten. Schwerpunkte bilden Ambient Assisted Living (AAL) sowie andere technologische Hilfsmittel, die die Autonomie der Hilfsbedürftigen und die Entlastung im Pflegealltag erlebbar machen.

    Bachelor Digital und Public Health: Studierende erlernen die Herausforderungen und Potenziale eines digitalisierten Gesundheitswesens. In interdisziplinären Lehrveranstaltungen erproben Studierende den Einsatz von KI zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung sowie Methodik zur Erhebung und Auswertung von Gesundheitsdaten.

    Zertifikat Gesundheit in der Gebäudetechnik: Der Studiengang vermittelt Kompetenzen, um gesundheitsrelevante Elemente in die Gebäudetechnik zu integrieren.

    MUC.HEALTH am Puls der Zeit
    MUC.HEALTH fungiert künftig als Innovationsmotor. In den hochmodernen Laboren – inklusive Simulationsräumen und Regiebereichen – wird aktiv an der Schnittstelle von IT und Gesundheit gelehrt und geforscht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Schnittstelle zwischen Gesundheit und Technik, um Hilfsmitteln und Tools zu entwickeln, die durch die direkte Einbindung von Patienten und Patientinnen und Fachpersonal sowie von Absolventen die „in beiden Welten zu Hause sind“ passgenau auf die realen Bedürfnisse der Zielgruppen zugeschnitten sind. „Wir denken Gesundheit, Technik und Management konsequent zusammen - so entstehen praxisrelevante Innovationen, die einen echten Mehrwert bieten, statt am Bedarf vorbeizugehen“, erklärt Prof. Dr. Andreas Fraunhofer, kommissarischer Dekan von MUC.HEALTH. „Unsere Absolventinnen und Absolventen sind nicht nur fachlich exzellent ausgebildet, sondern verstehen es, innovative IT-Lösungen wie Machine Learning empathisch in den Dienst des Menschen zu stellen.“


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    Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach, HM-Präsident Prof. Dr. Martin Leitner, kommissarischer Dekan Prof. Dr. Andreas Fraunhofer und Ministerialdirigent Dr. Tobias Haaf vom Wissenschaftsministerium
    Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach, HM-Präsident Prof. Dr. Martin Leitner, kommissaris ...
    Source: Foto: Julia Bergmeister


    Criteria of this press release:
    Journalists, Scientists and scholars, Students, Teachers and pupils
    Medicine, Nutrition / healthcare / nursing
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

    Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach, HM-Präsident Prof. Dr. Martin Leitner, kommissarischer Dekan Prof. Dr. Andreas Fraunhofer und Ministerialdirigent Dr. Tobias Haaf vom Wissenschaftsministerium


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