Die Ethris GmbH, ein Biotechnologieunternehmen, das Pionierarbeit im Bereich der RNA-Therapeutika und -Impfstoffe der nächsten Generation für die klinische Forschung leistet, und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) gaben am 9. Februar 2026 eine strategische Forschungskooperation zur Entwicklung von mRNA-basierten Impfstoffen zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten bekannt. Die Zusammenarbeit verbindet die proprietären, klinisch validierten mRNA-Technologieplattformen von Ethris mit der translationalen Impfstoffforschungsexpertise des DZIF, die ein breites Spektrum von Krankheitserregern wie Viren, Bakterien und Parasiten abdeckt.
„Die mRNA-Impfstoffe der ersten Generation haben die Prävention von Infektionskrankheiten zwar grundlegend verändert, aber sie sind nur ein erster Schritt“, sagt Dr. Carsten Rudolph, CEO von Ethris. „Gemeinsam mit dem DZIF konzentrieren wir uns auf die Entwicklung einer neuen Generation von mRNA-Impfstoffen, die einen breiteren und dauerhafteren Schutz über einzelne Atemwegsviren hinaus bieten sollen. Durch die Kombination von verbesserter Stabilität und gezielter Verabreichung sollen diese Impfstoffe gegen Varianten gewappnet sein und sich leichter in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen einsetzen lassen. Unser Ziel ist es, Impfungen von einer weitgehend reaktiven Antwort auf neu auftretende Krisen zu einem proaktiven, nachhaltigen Ansatz für langfristigen Schutz zu entwickeln.“
„Unsere Mission ist es, neueste Erkenntnisse aus der Infektionsforschung in medizinische Lösungen umzusetzen, die Patientinnen und Patienten zugutekommen, insbesondere dort, wo derzeitige Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten nicht ausreichen“, sagt Dr. Klaus Schwamborn, Leiter der Impfstoffentwicklung am DZIF. „Die Zusammenarbeit mit Ethris ermöglicht den Zugang zu einer fortschrittlichen mRNA-Technologieplattform, die bei neu auftretenden Krankheitserregern, Antibiotikaresistenzen und Patientengruppen mit eingeschränkter Impfstoffreaktion eingesetzt werden kann und gleichzeitig vielversprechende Konzepte schneller zur klinischen Bewertung bringt.“
Im Rahmen der Vereinbarung gewährt Ethris dem DZIF Zugang zu seinen Technologieplattformen „Stabilized Non-Immunogenic mRNA (SNIM® RNA)” und „Stabilized NanoParticle (SNaP LNP®)”. Die Herstellung der Impfstoffmaterialien erfolgt durch die Partnerunternehmen von Ethris, Patheon UK Limited (ein Unternehmen von Thermo Fisher Scientific) und Evonik Operations GmbH. Mithilfe dieser Plattformen kann stabilisierte, wenig immunogene mRNA über mehrere Verabreichungswege verabreicht werden, wodurch die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen der nächsten Generation unterstützt wird. Durch die Zusammenarbeit erhält das DZIF Zugang zu fortschrittlichen mRNA- und Lipid-Nanopartikel-Technologien, die durch eine qualitätskontrollierte Fertigung im industriellen Maßstab unterstützt werden. Dadurch wird sowohl die präklinische als auch die klinische Entwicklung gefördert. Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung im Bereich stabilisierter mRNA-Therapeutika hat Ethris die klinische Anwendbarkeit seiner Plattform durch sein Leitprogramm ETH47 unter Beweis gestellt, das sich derzeit in der Phase 2a der Entwicklung befindet.
Über Ethris GmbH:
Das Biotechnologieunternehmen Ethris hat mit seiner proprietären Technologieplattform für RNA- und Lipidoid-Nanopartikel einen neuen Weg von Genen zu therapeutischen Proteinen eingeschlagen und ermöglicht so die Entdeckung, Konzeption und Entwicklung innovativer Therapien. Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung als Pionier im Bereich der mRNA-Technologie ist Ethris weltweit führend in der direkten Verabreichung stabilisierter mRNAs an das Atmungssystem unter Verwendung optimierter Formulierungs- und Vernebelungstechnologien. Das Unternehmen treibt seine mRNA-Pipeline in den Bereichen Immunmodulation, Proteinersatztherapien und differenzierte Impfstoffe rasch voran, um die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Über das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF):
Am DZIF arbeiten mehr als 700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 35 Einrichtungen in ganz Deutschland gemeinsam an der Entwicklung neuer Ansätze zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten. Das Ziel ist die Translation: die schnelle und effektive Umsetzung von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis. Durch diese Zusammenarbeit ebnet das DZIF den Weg für die Entwicklung neuer Impfstoffe, Diagnostika und Medikamente gegen Infektionen.
Das DZIF gliedert seine Projekte in neun Forschungsbereiche, die sich jeweils auf einen bestimmten Erreger, eine bestimmte Krankheit oder ein bestimmtes Thema innerhalb der Infektionsforschung konzentrieren. Zu diesen Bereichen gehören „Neu auftretende Infektionskrankheiten“, „Gesundheitssystem-assoziierte Infektionen“, „Neue Antibiotika“, „HIV“, „Hepatitis“, „Tuberkulose“, „Malaria und vernachlässigte Tropenkrankheiten“, „Ambulant erworbene Infektionen an mukosalen Grenzflächen“ und „Infektionen im immungeschwächten Wirt“. Alle diese Bereiche zielen darauf ab, Forschungsergebnisse effektiv in klinische Anwendungen zu übertragen.
Dr. Klaus Schwamborn
Deutsches Zentrum für Infektionsforschung
klaus.schwamborn@dzif.de
Dr. Philipp Schreppel
Ethris GmbH
schreppel@ethris.com
https://www.dzif.de/de/ethris-und-dzif-geben-strategische-zusammenarbeit-zur-ent... Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF)
https://www.ethris.com/news/collaboration-with-dzif-to-develop-mrna-based-vaccin... Pressemitteilung der Ethris GmbH (englischsprachig)
https://www.ethris.com/ Über die Ethris GmbH
https://www.dzif.de/de Über das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)
Strategische Zusammenarbeit von Ethris und DZIF zur Entwicklung von mRNA-basierten Impfstoffen.
Copyright: AdobeStock/Konstantin Yuganov/Ethris/DZIF
Criteria of this press release:
Business and commerce, Journalists, Scientists and scholars, all interested persons
Biology, Medicine
transregional, national
Cooperation agreements
German

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