Das Forschungsprojekt RE-USE entwickelt eine digitale, KI-gestützte Infrastruktur zur ressourceneffizienten und automatisierten Demontage von Batterien aus Elektrofahrzeugen. Durch die Verknüpfung des Digitalen Produktpasses (DPP) mit smarten Services sollen Demontageprozesse effizienter, transparenter und flexibler gestaltet werden. Ziel ist es, wertvolle Rohstoffe wiederzuerlangen und damit die Kreislaufwirtschaft zu stärken. Das August-Wilhelm Scheer Institut fokussiert sich dabei auf KI-basierte Datenverarbeitung und adaptive Automatisierung.
Batterien aus Elektrofahrzeugen enthalten wertvolle Rohstoffe, deren Rückgewinnung bislang technisch und wirtschaftlich anspruchsvoll ist. Das Verbundprojekt RE-USE setzt genau hier an: Ziel ist die Entwicklung einer ressourceneffizienten, automatisierten Demontagestrategie für EV-Batterien, um Abfälle zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft nachhaltig zu stärken.
RE-USE adressiert einen zentralen Engpass der industriellen Wertschöpfung: Während Produktionsprozesse zunehmend automatisiert sind, erfolgt die Demontage komplexer Produkte bislang überwiegend manuell. Durch den Einsatz digitaler Produktdaten und intelligenter Systeme soll das Projekt einen skalierbaren und wirtschaftlich tragfähigen Ansatz zur Wiederverwendung von Komponenten und Materialien etablieren.
Im Zentrum des Projekts steht die Verbindung des DPP mit smarten Services und KI-gestützten Systemen, um das Zusammenspiel von Mensch und Maschine bei der Demontage gezielt zu unterstützen. Bestehende Demontageanleitungen werden mit produkt- und materialbezogenen Daten angereichert und in maschinenlesbare Informationen überführt, die eine automatisierte und adaptive Prozesssteuerung ermöglichen. Dadurch sollen Effizienz, Transparenz und Flexibilität der Demontageprozesse deutlich verbessert werden.
Das August-Wilhelm Scheer Institut übernimmt im Projekt die Entwicklung der digitalen Infrastruktur und datenbasierten Services. Dazu zählen die Konzeption des Digitalen Produktpasses, die Definition von Datenformaten und Schnittstellen, KI-gestützte Datenextraktion und -aufbereitung sowie die Entwicklung adaptiver Demontageprozesse. Eine Echtzeit-Synchronisation zwischen Datenräumen und physischen Produktionsumgebungen ermöglicht die Integration cloudbasierter Systeme in industrielle Abläufe.
Zu den technologischen Schwerpunkten zählen datengetriebene Automatisierungssysteme, adaptive Mensch-Maschine-Schnittstellen, KI-basierte Prozessoptimierung sowie Feedback- und Lernmechanismen zur kontinuierlichen Verbesserung der Demontageeffizienz. Projektpartner sind unter anderem die Kautenburger GmbH, LB.systems und der Umwelt-Campus Birkenfeld. Die Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Zeitraum von Oktober 2025 bis September 2027.
Mit RE-USE werden Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Kreislaufwirtschaft systematisch verknüpft, um einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung kritischer Ressourcen und zur Etablierung zirkulärer industrieller Prozesse zu leisten.
Dr. Robert Becker
Robert.Becker@aws-institut.de
+49 162 2934-698
August-Wilhelm Scheer Insitut
https://aws-institut.de/forschung/reuse/
https://aws-institut.de/forschung/reuse/ Projektseite RE-USE mit weiteren Informationen.
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars
Electrical engineering, Energy, Environment / ecology
transregional, national
Research projects, Transfer of Science or Research
German

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