Das Stipendienprogramm für Medienschaffende des Leibniz-Forschungsnetzwerks Östliches Europa geht in die zweite Runde.
Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr lädt das Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa zum zweiten Mal Medienschaffende zur Bewerbung für das Stipendienprogramm „Write East“ ein. Das Programm bietet den Teilnehmenden die Chance, während eines einwöchigen Aufenthalts in einem Forschungsinstitut tiefgehende Einblicke in wissenschaftliche Themen und Entwicklungen im östlichen Europa zu gewinnen. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Medien zu dem Teil Europas zu fördern, der spätestens durch den Russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Fokus von Politik und Öffentlichkeit steht. Bewerbungen für die Ausschreibungsrunde im Jahr 2026 werden bis zum 07. April 2026 entgegengenommen.
Zielgruppe des Stipendiums sind Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Autoren sowie Medienschaffende, die sich mit der Region Osteuropa beschäftigen oder künftig beschäftigen möchten. Bewerbungen aus In- und Ausland in deutscher oder englischer Sprache sind willkommen. Mögliche Gastinstitute sind im Jahr 2026: das Leibniz-Institut für die Geschichte und Kultur des östlichen Europa in Leipzig, das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg, das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz, das Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig, das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden sowie das Leibniz-Zentrum Moderner Orient in Berlin.
Die Teilnehmenden sollen während ihres Aufenthalts ein eigenständiges Rechercheprojekt mit direktem Bezug zu den Arbeiten der gastgebenden Einrichtung entwickeln. Sie profitieren von einem intensiven Austausch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und erhalten Zugang zu umfangreichen Recherchequellen. Das Stipendium umfasst eine Summe von 850 Euro sowie eine Fahrtkostenpauschale von 150 Euro.
Im Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa wird die Expertise von 24 Instituten vereint, die seit Jahrzehnten in interdisziplinärer Zusammenarbeit zur Region forschen. Abgedeckt werden geografisch sowohl die östlichen EU-Mitgliedsstaaten als auch die Ukraine, die Republik Moldau, Belarus sowie die Staaten des Kaukasus und Zentralasiens. Geforscht wird außerdem zu Russland, zu dem aber die Beziehungen seit Beginn des umfassenden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine eingefroren sind. Inhaltlich umfasst die Forschung ein breites Spektrum – von Geistes- und Sozialwissenschaften über Umwelt-, Agrar- und Klimaforschung bis hin zu Wirtschafts- und Technikwissenschaften. Mit dem Stipendien-Programm „Write East“ leistet das Netzwerk einen Beitrag zur Förderung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
Das Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa wird im Leibniz-Wettbewerb gefördert. Der Wettbewerb unterstreicht die strategischen Ziele der Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation.
Den Ausschreibungstext finden Sie unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de/fileadmin/user_upload/Bilder_und_Downloads/Forschung/Netzwerke/WRITE_EAST_2026.pdf
Zum Ausschreibungstext in englischer Sprache: http://www.leibniz-gemeinschaft.de/fileadmin/user_upload/Bilder_und_Downloads/Forschung/Netzwerke/WRITE_EAST_scholarship_2026.pdf
Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft:
Christoph Herbort-von Loeper
Tel.: 030 / 20 60 49 – 471
Mobil: 0174 / 310 81 74
herbort@leibniz-gemeinschaft.de
Inhaltliche Ansprechpartnerin Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa:
Dr. Magda Wlostowska
Koordinationsstelle des Leibniz-Forschungsnetzwerks Östliches Europa am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)
Tel.: 0341 / 234264 – 37
lfn_oestliches_europa@leibniz-gwzo.de
Weitere Informationen unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de/forschung/leibniz-forschungsnetzwerke/oestliches-europa/
Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf technologisch relevanter Forschung und aktivem Technologietransfer: Leibniz-Institute bringen innovative Entwicklungen gezielt in die Anwendung und fördern durch Kooperationen mit Wirtschaft und Industrie die Umsetzung neuer Technologien in die Gesellschaft. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 21.400 Personen, darunter 12.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Finanzvolumen liegt bei gut 2,3 Milliarden Euro.
http://www.leibniz-gemeinschaft.de
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars
Cultural sciences, History / archaeology, Politics, Religion, Social studies
transregional, national
Advanced scientific education, Press events
German

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