Barbara Helwing, Direktorin des Vorderasiatischen Museums in Berlin, folgt als Vorsitzende des Rates für Informationsinfrastrukturen (RfII) auf Petra Gehring. Die langjährige Vorsitzende wechselt in den stellvertretenden Vorsitz und wird dort durch Katrin Stump, Generaldirektorin der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek, ergänzt, die Lars Bernard von der TU Dresden ablöst. Dies beschloss der RfII auf seiner Sitzung am 27. Februar 2026.
Petra Gehring, Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt und seit 2017 Vorsitzende des RfII, blickt mit Freude auf ihre fast zehnjährige Amtszeit zurück: „In dieser Zeit hat der RfII Außerordentliches geleistet: Aus den intensiven, aber stets konstruktiven Diskussionen im Rat sind diverse Positionspapiere, Diskussionsimpulse und Stellungnahmen hervorgegangen, die die Entwicklung und den Ausbau der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Deutschland und Europa maßgeblich beeinflusst haben. Heute ist der Rat aus der Wissenschaftslandschaft nicht mehr wegzudenken und ich bin glücklich, mit meiner Arbeit dazu beigetragen zu haben. Ausdrücklich bedanken möchte ich mich auch bei Lars Bernard, der mich dabei mehr als fünf Jahre lang mit Tatkraft begleitet hat. Bei Barbara Helwing liegt die Leitung des RfII jetzt in hervorragenden Händen.“
Barbara Helwing kennt als Museumsdirektorin die Chancen und Hürden der digitalen Transformation von Infrastruktureinrichtungen bestens. Sie sieht ihrer neuen Aufgabe mit Vorfreude und Respekt entgegen: „Mit der Weiterentwicklung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur, der Notwendigkeit, in Anstrengungen zu größerer digitaler Souveränität zu investieren, und den Chancen und Herausforderungen, die der Einsatz immer leistungsstärkerer künstlicher Intelligenz in der Forschung mit sich bringt, stehen wichtige Themen an. Ich freue mich, dabei auch auf die Expertise von Katrin Stump zählen zu können, die ich ganz herzlich als weitere stellvertretende Vorsitzende begrüßen möchte.“
Neben der Wahl des neuen Vorsitzes wurden auf der Ratssitzung auch Stellungnahmen des RfII zum Referentenentwurf für ein Forschungsdatengesetz (FDG) sowie zum Vorhaben einer rechtlichen Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums beschlossen.
Der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII)
Der RfII wurde von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) eingerichtet, um Bund, Länder und Wissenschaftseinrichtungen bei der Weiterentwicklung wissenschaftlicher Informations-infrastrukturen und zu verwandten Themen des digitalen Wandels in der Wissenschaft zu beraten. Seine 24 ehrenamtlichen Mitglieder werden ad personam aus den Bereichen der Informations-infrastruktureinrichtungen, der forschenden Nutzerinnen und Nutzer, des Öffentlichen Lebens sowie der Wissenschaftsministerien von Bund und Ländern berufen.
Kontakt
Rat für Informationsinfrastrukturen – Geschäftsstelle
Dr. Stefan Lange, Tel. 0551-39-26073
E-Mail: stefan.lange@rfii.de
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars, all interested persons
interdisciplinary
transregional, national
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German

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