Auf der Fachtagung „Mikroelektronik-Forschung in Deutschland: von den Grundlagen zur Anwendung“, die zurzeit in Bochum stattfindet, wurde der ForLab-Kompetenzatlas freigeschaltet. Die Online-Plattform präsentiert die Hochtechnologie-Infrastruktur und die spezifischen Expertisen in der Mikroelektronikforschung an 23 deutschen Hochschulen. Andere Forschungseinrichtungen und auch Unternehmen können nun darauf zugreifen und mit den jeweiligen Hochschulen Kontakte knüpfen und entsprechende Projekte in Gang setzen.
Der ForLab-Kompetenzatlas ist ein Meilenstein von „Forlab-NataliE“, einem Projekt, das, vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert, 23 deutsche Hochschulen vereinigt, die hochkarätige Forschung in der Mikroelektronik betreiben. Federführende Sprecherhochschulen sind die TU Ilmenau, die TU Dresden und die Ruhr-Universität Bochum.
Der Kompetenzatlas, das ist eine innovative, webbasierte Datenbank, die über ein interaktives Netzwerk die Kompetenzen, die Technologien und die Akteurinnen und Akteure der ForLab-Hochschulen präsentiert.
ForLab-Kompetenzatlas: Expertise und hochspezialisierte Infrastrukturen auf einen Blick
Prof. Jens Müller, Leiter des Projekts und Leiter des Fachgebiets Elektroniktechnologie an der Technischen Universität Ilmenau, möchte mit dem Kompetenzatlas eine breite Gruppe von Nutzern erreichen: „Die Plattform richtet sich an Forschungseinrichtungen und Unternehmen, insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, die gezielt nach Fachwissen, Geräteinfrastruktur, technologischen Lösungen und Kooperationspartnern suchen. Sie stellt damit ein wichtiges Werkzeug für den Transfer in die Industrie dar“, ergänzt Prof. Müller, Vizepräsident für Internationale Beziehungen und Transfer der TU Ilmenau.
Stefan Helmerich war an der TU Ilmenau maßgeblich an der Entwicklung der Plattform beteiligt: „Ein besonderer Fokus liegt auf der Sichtbarmachung von hochspezialisierten Infrastrukturen, insbesondere Reinräumen an deutschen Universitäten, die für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Bereichen wie Mikroelektronik oder Nanotechnologie eine zentrale Rolle spielen. Der Kompetenzatlas erleichtert nicht nur die Suche nach diesen Ressourcen, sondern unterstützt auch eine leichtere Nutzung und eine stärkere Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.“
Nach der Freischaltung der Webseite geht die Entwicklung des ForLab-Kompetenzatlas weiter. Die Mitglieder können nicht nur ihre jeweiligen Informationen auf den neuesten Stand bringen und um Neuerungen ergänzen, Stefan Helmerich plant bereits weitere Inhalte und neue Features: „Eine wichtige Rolle wird dabei den Nutzerinnen und Nutzern der Plattform zukommen. Deren Feedback aus der Arbeit mit dem Kompetenzatlas soll direkt in die Weiterentwicklung und Implementierung zukünftiger Funktionen einfließen. Auf diese Weise kann die Plattform von allen Nutzergruppen aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung aktiv mitgestaltet werden.“
Die langfristige Betreuung und Vorhaltung des Atlas wird über das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau in enger Zusammenarbeit mit dem dortigen Universitätsrechenzentrum sichergestellt.
Key Features ForLab-Kompetenzatlas:
• Einfacher, zentraler Zugang zu den Kompetenzen des bundesweiten Netzwerks
• Gemeinsame Datenbank mit detaillierten Informationen zu Geräten, Kompetenzen und Kontaktpersonen der einzelnen ForLab-Partner
• Breite Nutzerbasis von Einsteigerinnen und Einsteigern bis zu Expertinnen und Experten
• Frei zugängliche Website, deren Recherchemöglichkeiten ohne Registrierung nutzbar sind
• Zahlreiche Möglichkeiten zur Präzisierung der Recherche und Filterung der Ergebnisse
• Reinraum-Forum als Austauschplattform für Mitglieder des ForLab-Verbunds
• Eigenständige Verwaltung und Pflege der Inhalte durch autorisierte Nutzer wird ermöglicht
Über ForLab:
Das Projekt ForLab-NataliE hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Verbund deutscher Hochschulen mit dem Forschungsschwerpunkt Mikroelektronik zu etablieren. Diese vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Initiative schafft somit ein kollaboratives Netzwerk, das Forschung und praktische Anwendungen miteinander verbindet. Durch den Ausbau hochschulübergreifender Partnerschaften und die Erweiterung der Ausbildungsmöglichkeiten will ForLab-NataliE den Fachkräftenachwuchs in Deutschland stärken und damit den Fortschritt in der Halbleiter- und Mikroelektronik-Technologie beschleunigen. Mit dem Schwerpunkt, die Sichtbarkeit der Mikroelektronikfor-schung an den Universitäten zu erhöhen, strebt ForLab danach, den Übergang innovativer Technologien in reale Anwendungen zu erleichtern und die nächste Generation von Forscherinnen und Forschern über die traditionellen akademischen Grenzen hinaus zu fördern.
Prof. Jens Müller
Leiter Fachgebiet Elektroniktechnologie
+49 3677 69-2606
jens.mueller@tu-ilmenau.de
https://forlab-kompetenzatlas.tu-ilmenau.de/ ForLab-Kompetenzatlas
http://www.forlab.tech/ über ForLab
Prof. Jens Müller, TU Ilmenau, Leiter Fachgebiet Elektroniktechnologie
Source: Michael Reichel
Copyright: TU Ilmenau
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars, Students, all interested persons
Information technology
transregional, national
Research projects, Transfer of Science or Research
German

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