Dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den letzten Jahren vor erheblichen Herausforderungen standen, ist bekannt. Lieferengpässe, Energiepreisschocks, Fachkräftemangel, Cyberangriffe – die Liste ist lang. Was oft fehlt, sind keine Berichte über die Probleme, sondern praktische Antworten: Was brauchen Unternehmen, um solche Situationen besser zu bewältigen? Und wie lässt sich das gezielt aufbauen?
Dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den letzten Jahren vor erheblichen Herausforderungen standen, ist bekannt. Lieferengpässe, Energiepreisschocks, Fachkräftemangel, Cyberangriffe – die Liste ist lang. Was oft fehlt, sind keine Berichte über die Probleme, sondern praktische Antworten: Was brauchen Unternehmen, um solche Situationen besser zu bewältigen? Und wie lässt sich das gezielt aufbauen?
Das nehmen sich die Projektpartner des Verbundprojekts "resiRAUM" für die nächsten drei Jahre vor. Mitte Februar 2026 fand der Auftakt dazu an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld statt. Die erste Arbeitssitzung machte deutlich, wie viel Gesprächsbedarf es gibt: Erfahrungen aus der Praxis, Erkenntnisse aus der Forschung und die gemeinsame Überzeugung, dass Resilienz in vielen Betrieben noch zu wenig systematisch angegangen wird.
Gemeinsam möchten die Partner des "resiRAUMs" Projektes erforschen, was KMU im Alltag brauchen, um besser auf Krise, Schocks und Extremereignisse vorbereitet zu sein. Im Mittelpunkt stehen die Kompetenzen von Mitarbeitenden und Führungskräften: Wie erkennt man Risiken frühzeitig? Wie trifft man Entscheidungen, wenn die Lage unübersichtlich ist? Und was lässt sich aus schwierigen Situationen für die Zukunft mitnehmen?
Der Ansatz ist bewusst breit angelegt und bezieht Individuen, Teams, Prozesse und die Organisation als Ganzes mit ein. Am Ende sollen praxistaugliche Weiterbildungsformate und Instrumente entstehen, die KMU direkt nutzen können.
Im Konsortium sind Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, der Eventbranche und dem Maschinenbau vertreten. Jede Branche hat ihre eigenen Erfahrungen mit Krisen gemacht – und dabei unterschiedliche Strategien entwickelt. Der Austausch darüber ist ein ausdrückliches Ziel des Projekts. Was sich branchenübergreifend bewährt, lässt sich erfahrungsgemäß auch auf andere Betriebe übertragen.
resiRAUM läuft von Januar 2026 bis Dezember 2028 und wird im Programm „Zukunft der Arbeit" durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie die Europäische Union über den ESF Plus gefördert (Fördermaßnahme AKIRes). Projektträger ist der Projektträger Karlsruhe (PTKA) am KIT.
Projektpartner (Konsortium):
• Fachhochschule des Mittelstands (FHM) - Koordinator
• Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT)
• Hochschule Esslingen
• MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG
• nerdstar GmbH
• Stiftung Mittelstand–Gesellschaft–Verantwortung
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Henning Duderstadt, FHM – henning.duderstadt@fh-mittelstand.de
Gesamtkoordination:
Marianna Gevorski, FHM – marianna.gevorski@fh-mittelstand.de
Das Projektteam beim Kickoff.
Source: Fachhochschule des Mittelstands
Copyright: Fachhochschule des Mittelstands
Criteria of this press release:
Journalists
Psychology
transregional, national
Research projects
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).