Am ifaa wurde das Forschungsprojekt „WAI-Lab – Gestaltung resilienter Arbeitsfähigkeit in der volatilen Wertschöpfung“ gestartet. Es beinhaltet die Entwicklung einer hybriden Lehr- und Lernumgebung, in dem Ansätze für eine resiliente Arbeitsfähigkeit erfahrbar gemacht werden. Dazu ergänzend wird ein „WAI-Guide“ als Leitfaden zur Verbesserung von Resilienz und Arbeitsfähigkeit auf organisationaler und individueller Ebene erstellt. Die volatilen Einflüsse auf die Arbeitsfähigkeit werden durch die Integration von Methoden des Szenario-Managements berücksichtigt.
Das Forschungsprojekt in der Fördermaßnahme Arbeitshandeln für Kreativität, Innovation und resiliente Wertschöpfung (AKIRes) wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie der EU über ESF Plus gefördert.
Volatile Veränderungen in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt, Soziales und Technik sowie eine zunehmende Häufigkeit von Störungs- und Krisenereignissen führen zu einer Belastung von Unternehmen und Beschäftigten. Um die Arbeitsfähigkeit und Wertschöpfung trotz dieser Einflüsse aufrechtzuerhalten, ist organisationale und individuelle Resilienz gefragt. Sie zeigt sich in der Widerstandsfähigkeit gegenüber Störungen oder Krisen und der Fähigkeit Einflüsse und Veränderungen, ohne eine kritische Beeinträchtigung von Arbeitsfähigkeit und Unternehmenserfolg zu bewältigen.
Mit dem neuen Forschungsprojekt „WAI Lab“ entwickelt und erprobt das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnern innovative Wege, wie Unternehmen und Beschäftigte ihre Arbeitsfähigkeit und Resilienz in einer immer volatileren Arbeitswelt stärken können. WAI-Lab steht für Work Ability Innovation Lab, ein innovatives Labor für Arbeitsfähigkeit. Dazu ergänzend entsteht ein „WAI Guide“, als praxisorientierter Leitfaden. Der Handlungsleitfaden soll Organisationen und Beschäftigten konkrete Hilfestellungen bei der Verbesserung von Resilienz und Arbeitsfähigkeit bieten.
Das ifaa möchte in dem Projekt die Gestaltung von organisationaler und individueller Resilienz als synchrone Ziel- und Gestaltungsgrößen betrachten. Den Mitgliedsverbänden und Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie sollen durch das Projekt Methoden und Ansätze bereitgestellt werden, um diese Zielgrößen aktiv zu gestalten. Das WAI-Lab soll den Beschäftigten und Führungskräften insbesondere in KMU als Anlaufstelle zum Wissenserwerb im Themenfeld Resilienz dienen.
Projektpartner neben dem ifaa (Projektkoordination):
• Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL)
• Hochschule Darmstadt (h_da)
• 4 Unternehmen aus verschiedenen Bundesländern
Laufzeit: Januar 2026 - Dezember 2028
Weitere Projektinformation: https://www.arbeitswissenschaft.net/forschung-projekte/wai-lab
Weitere Informationen zum Thema und zum Institut erhalten Sie bei Christine Molketin unter
c.molketin@ifaa-mail.de. Gerne vermitteln wir auch Interviews mit unseren Experten.
Olaf Eisele
o.eisele@ifaa-mail.de
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars
Economics / business administration
transregional, national
Research projects
German

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