Die neuen WGP-Seminare für technische Fach- und Führungskräfte starten – ein niedrigschwelliges Angebot, um insbesondere von kleinen und mittelständischen Unternehmen für eine resiliente und innovative Produktion fit zu machen. Die WGP als Zusammenschluss führender deutscher Professorinnen und Professoren der Branche bietet insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen ihr hochaktuelles Know-how in ein- bis zweitägigen Seminaren an. „Sie können produzierenden Unternehmen helfen, gerade auch in dieser instabilen Welt- und Wirtschaftslage wettbewerbsfähig zu bleiben“, betont Prof. Mathias Liewald, Leiter der WGP-Produktionsakademie.
Die 70 WGP-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler an 46 international renommierten Universitäts- und Fraunhofer-Instituten bündeln ein einzigartiges Know-how in allen Bereichen der Produktionstechnik. In ihren jeweiligen Themenfeldern verfügen die Institute über Labore auf höchstem technischem Stand, die als reale Experimentierfelder genutzt werden können. Die Seminare der Produktionsakademie handeln denn auch von Updates zu klassischen Produktionsmethoden über Ansätze zur Wertstromanalyse und Fabrikplanung bis hin zu Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz oder Kreislaufwirtschaft. In den Seminaren werden zudem individuelle Herausforderungen behandelt.
Eigene KI-Lösungen entwickeln
In Hannover beispielsweise, am Institut für Werkzeugmaschinen IFW, lernen Mitarbeitende von Unternehmen mit LEGO® SERIOUS PLAY® auf anschauliche Weise typische KI-Anwendungen kennen und gestalten konkrete Szenarien und Strategien. Dabei erfahren sie auch, welche der Anwendungen sich auf ihre spezifische Situation übertragen lassen. Die Teilnehmenden nehmen also konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI mit in ihr Arbeitsumfeld. Mit einem Grundverständnis für KI-Algorithmen und deren praktischer Anwendung ausgestattet, können sie zudem eigene Ideen für KI-Lösungen entwickeln.
Effiziente Produktion dank der richtigen Analysen
Zerspanprozesse, wie Drehen, Fräsen oder Bohren, lassen sich meist optimieren und Maschinen und Werkzeuge effizienter einsetzen. Um den Ist-Zustand zu analysieren und die Prozesse gegebenenfalls neu auszulegen, stehen zahlreiche Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Durch die richtige Anwendung dieser Methoden werden nicht nur vorhandene Ressourcen besser ausgeschöpft. Sie sensibilisieren darüber hinaus für die Wirkzusammenhänge komplexer Zerspanungsaufgaben. WGP-Experten vom Institut für Spanende Fertigung (ISF) Dortmund schaffen im Seminar „Prozess-, Werkzeug- und Maschinenanalyse“ vom 14. bis 15. Oktober anhand fertigungsrelevanter Beispiele ein grundlegendes Verständnis für die Auswertemethoden und demonstrieren sie in praktischen Einsatzversuchen.
Ressourceneffiziente Elektromaschinenproduktion
In Nürnberg können sich Teilnehmende am Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) der Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) am 23. April 2026 einen Überblick über ganzheitliche Ansätze zur ressourceneffizienten Produktion elektrischer Maschinen verschaffen. Dean Petrovski vom Münchner High-Tech-Unternehmen DeepDrive, das mit den weltweit größten Automobilherstellern zusammenarbeitet, wird eine Keynote zu "Revolutionäre Antriebe für die Elektromobilität von morgen" halten. DeepDrive hat sich auf die Entwicklung kompakter, kostengünstiger und nachhaltigerer Elektroantriebe spezialisiert, Die Vorstellung innovativer Prozess- und Anlagentechnik und aktueller Schlüsseltechnologien wird ergänzt durch Informationen zu Fördermöglichkeiten und Kooperationsmodellen.
Die im Jahr 2015 ins Leben gerufene WGP-Produktionsakademie ist mittlerweile eine etablierte Instanz für produzierende Unternehmen, um den Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis erheblich zu beschleunigen. In Zeiten sich immer schneller entwickelnder neuer Technologien ist das ein absolutes Muss für jedes Unternehmen, das wettbewerbsfähig bleiben will – und für den Standort Deutschland.
Ein schneller Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis ist essenziell für langfristigen wirts ...
Copyright: wbk KIT
Prof. Mathias Liewald, Leiter des Instituts für Umformtechnik (IFU) Stuttgart
Copyright: IFU Stuttgart
Criteria of this press release:
Business and commerce, Journalists
Electrical engineering, Mechanical engineering
transregional, national
Advanced scientific education, Transfer of Science or Research
German

Ein schneller Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis ist essenziell für langfristigen wirts ...
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Prof. Mathias Liewald, Leiter des Instituts für Umformtechnik (IFU) Stuttgart
Copyright: IFU Stuttgart
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