Mit dem Wettbewerb fördern der VDI und die TH Aschaffenburg praxisnahe Projektarbeit von studentischen Teams und machen ingenieurwissenschaftliches Arbeiten sichtbar.
Mit einer Kick-off-Veranstaltung ist Mitte März die VDI Student Challenge an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IWIN) der TH Aschaffenburg gestartet.
In den kommenden Monaten entwickeln Studierende der Fakultät IWIN in Teams eigene ingenieur- und informatikbezogene Projektideen und setzen diese prototypisch um. Organisiert wird der Wettbewerb gemeinsam von der Fakultät IWIN und dem VDI Bezirksverein Aschaffenburg.
Ziel der Challenge ist es, studentische Projektideen von der Konzeption über den Versuchsaufbau bis hin zum funktionsfähigen Prototyp zu fördern. Gleichzeitig sollen damit ingenieurwissenschaftliche Arbeitsweisen für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Insgesamt sechs Teams mit 22 Teilnehmenden haben sich für den Wettbewerb qualifiziert. Am Ende wird das beste Projekt prämiert.
Der VDI unterstützt die Challenge mit insgesamt 3.600 Euro. Die Fördersumme wird auf die Teams verteilt und ermöglicht die Anschaffung benötigter Materialien. Fachlich begleitet wird der Wettbewerb durch die Fakultät IWIN. Die Betreuung übernehmen Prof. Dr.-Ing. Ulrich Bochtler, Prof. Dr.-Ing. Johannes Teigelkötter und Prof. Dr.-Ing. Christiane Thielemann.
Ingenieurwissenschaftliches Arbeiten im Fokus
Zum Auftakt der Challenge kamen alle Beteiligten bei einer Kick-off-Veranstaltung zusammen. Seitens der TH begrüßten Prof. Dr.-Ing. Johannes Teigelkötter, Organisator des Wettbewerbs von der Fakultät IWIN, sowie Prof. Dr. Ivo Schäfer, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales, die Teilnehmenden und dankten dem VDI für die Unterstützung.
Teigelkötter betonte, wie wichtig es sei, den Ingenieurberuf und insbesondere die dahinterstehenden Arbeitsprozesse stärker in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Die Challenge leiste hierzu einen wertvollen Beitrag, indem sie Einblicke in praxisnahes, experimentelles Arbeiten ermögliche. Schäfer hob hervor, dass die Möglichkeit, projektbasierte Teamformate durchzuführen, eine besondere Stärke von Hochschulen sei, die auch in einer von Künstlicher Intelligenz geprägten Zukunft von Bedeutung bleibe. Auch Dipl.-Ing. Markus Grundmann, Vorsitzender des VDI-Bezirksvereins Aschaffenburg, begrüßte die Studierenden und wünschte allen Teams viel Erfolg.
Im Anschluss stellte Teigelkötter die Idee hinter der Challenge vor: Studierende sollten ihr Fachwissen in konkrete Anwendungen überführen und dabei eigenständig innovative Lösungen entwickeln. Der Wettbewerb biete bewusst einen offenen, von externen Auftraggebern unabhängigen Rahmen, der kreatives Denken und experimentelles Arbeiten fördere. Gleichzeitig sammelten die Teilnehmenden wertvolle Erfahrungen in interdisziplinärer Teamarbeit und stärkten ihre Kompetenzen für den späteren Berufseinstieg.
Pizza backen und Raketenstarts
Die Bandbreite der Projektideen ist groß: Ein Team untersucht, wie sich die Kräfte mittelalterlicher Waffen trotz intakter Rüstung messbar machen lassen. Ein anderes entwickelt einen digitalen Wecker, der die Zeit bis zum nächsten Raketenstart anzeigt.
Eine weitere Gruppe Studierender befasst sich mit der Entwicklung eines vollintegrierten, synchronisierten Systems zur Espressozubereitung aus Siebträgermaschine und Mühle. Zudem entsteht eine Pizzaschaufel mit integriertem Absaugsystem, die das Handling beim Backen erleichtern soll.
Darüber hinaus wird an essbaren Batterien geforscht, die vollständig aus lebensmittelbasierten, ungiftigen und biologisch abbaubaren Materialien bestehen. Und schließlich ist ein KI-gestütztes Steuerpult für professionelle Lichttechnik in Arbeit.
In den kommenden Wochen werden die Teams ihre Projekte weiter ausarbeiten. Die Präsentation und Prämierung der Ergebnisse ist für Oktober 2026 geplant.
Criteria of this press release:
Journalists
Information technology
transregional, national
Studies and teaching
German

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