Wie können wir Lebensqualität, Autonomie und gesellschaftliche Teilhabe im Alter sichern? Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Woort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder modellhafte Initiativen in der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen. Bewerbungen nimmt die Wilhelm Woort-Stiftung für Alternsforschung im Stifterverband bis zum 30. November 2026 entgegen.
Die demografische Entwicklung verändert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in vielen Lebensbereichen spürbar. Bis zum Jahr 2050 wird etwa die Hälfte der Menschen über 50 und jede dritte Person älter als 65 Jahre sein. Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Woort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative in folgenden Bereichen der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen:
• Ganzheitliche geriatrische Versorgung:
Prävention, Behandlung, Rehabilitation, Palliation
• Förderung und Erhaltung von Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe:
Wohnen, Aktivität, Mobilität, Digitalität
• Unterstützung bei und Vermeidung unerwünschter Alternsfolgen:
Rückzug, Isolation, Einsamkeit, Gewalterfahrung, Ageismus
Das Preisgeld ist für die Durchführung des für preiswürdig befundenen wissenschaftlichen Vorhabens bestimmt. Die Stiftung hat Interesse an einer Verknüpfung lebens-, sozial- und kulturwissenschaftlicher Ansätze, die am Alltag orientierte Problemlösungen im Leben älterer Menschen suchen, um Alltagskompetenz und Lebensqualität zu erhalten oder zu fördern.
Die Stiftung wendet sich ausdrücklich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der Promotions- und frühen Postdoc-Phase (Early Career bis fünf Jahre nach Abschluss der Promotion, z.B. Anschub- oder Abschlussfinanzierung) sowie an forschungsinteressierte Medizinerinnen und Mediziner in universitären und außeruniversitären Einrichtungen, die an der Implementierung innovativer Instrumente oder Methoden arbeiten (Mid Career, 5-10 Jahre nach Abschluss der Promotion).
Sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge Dritter sind möglich. Die aussagefähigen Unterlagen (maximal 15 Seiten) sollten enthalten:
• Lebenslauf, Kurzdarstellung des wissenschaftlichen Werdeganges mit Publikationsliste (insbesondere bei Mid Career-Bewerbungen)
• Aussagekräftiges Mentoringkonzept (bei den Early Careers)
• Stand der Forschung, eigene Vorarbeiten
• Beschreibung des Forschungsvorhabens
• Ziele und Arbeitsprogramm
• Zeit- und Mittelverwendungsplan
• Empfehlung durch eine/n weiterer/n Wissenschaftler/-in (auch Betreuer/-in)
Über die Vergabe des Preises entscheidet der Beirat der Stiftung. Grundlage für die Entscheidung ist die herausragende fachliche Qualifikation des Bewerbers, der Bewerberin, die inhaltliche Passung und Qualität des Forschungsvorhabens, ein exzellentes wissenschaftliches Umfeld sowie erwartete Aussichten für die Umsetzung der Befunde. Die Stiftung erwartet die Publikation der Ergebnisse in einer Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren.
Bewerbungen sind bis zum 30. November 2026 ausschließlich elektronisch zu richten an pia.heubgen@stifterverband.de.
Für weitere Informationen:
Pia Heubgen
Stiftungsmanagerin
pia.heubgen@stifterverband.de
T 0201 8401-214
Wilhelm Woort-Stiftung im Stifterverband
Frau Pia Heubgen
Postfach 103318
45033 Essen
https://www.deutsches-stiftungszentrum.de/stiftungen/wilhelm-woort-stiftung - Website der Wilhelm Woort-Stiftung für Alternsforschung im Rahmen der Online-Präsenz des Deutschen Stiftungszentrums im Stifterverband
https://www.deutsches-stiftungszentrum.de/aktuelles/2026_03_25_wilhelm_woort-pre... - Meldung zur Ausschreibung auf der Website des Deutschen Stiftungszentrums im Stifterverband
Criteria of this press release:
Journalists, all interested persons
Medicine, Nutrition / healthcare / nursing, Social studies
transregional, national
Contests / awards, Miscellaneous scientific news/publications
German

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