Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnet Verena Tang, Redakteurin bei Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg, am 6. Mai mit dem GDCh-Preis für Journalismus und Literatur aus. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des 10. SEC-Jahrestreffens unter dem Motto „Mit Chemie Zukunft gestalten". Die Seniorexperten Chemie (SEC) sind eine Fachgruppe, die aus dem aktiven Berufsleben ausgeschiedene Chemikerinnen und Chemiker unter dem Dach der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) organisiert. Für die Tagung, in deren Rahmen die SEC ihr zwanzigjähriges Bestehen feiert, wurde ein vielfältiges Programm mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten – darunter ein Nobelpreisträger – erstellt.
Wissen verständlich vermitteln – das liegt den Seniorexpertinnen und
-experten am Herzen. Deshalb ist die Verleihung des GDCh-Preises für Journalismus und Literatur ein wichtiger Höhepunkt der Tagung.
Verena Tang erhält die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Kolumne „Eine Prise Chemie" im Magazin „Spektrum der Wissenschaft": Die Chemikerin erklärt Küchenphänomene und Lebensmittelskandale auf chemischer Ebene – fundiert und allgemeinverständlich. Tang bringt Praxiserfahrung mit: Sie arbeitete am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und als Pressereferentin beim Fraunhofer IAO (Forschungsinstitut). Das prägt die Tiefe ihrer Texte.
Verena Tang wurde 1985 in Tübingen geboren. Sie studierte Chemie an den Universitäten Stuttgart und Hohenheim, mit Auslandssemester an der KTH, Stockholm, SE, und schloss 2010 als Diplom-Chemikerin ab. Nach einem Praktikum bei der Stuttgarter Zeitung volontierte sie an der Pressestelle des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie, Göttingen. Von 2012 bis 2019 war sie Pressereferentin der Pressestelle des Fraunhofer-IAO und des IAT der Universität Stuttgart sowie ab 2017 Pressesprecherin des Fraunhofer-Verbunds Innovationsforschung. Seit Februar 2019 ist sie Redakteurin bei Spektrum der Wissenschaft.
Die Preisverleihung ist eingebettet in eine Tagung mit Geschichte: Vor 20 Jahren gründeten pensionierte Chemikerinnen und Chemiker in Frankfurt die Seniorexperten Chemie (SEC). Sie wollten ihr Fach nicht hinter sich lassen – sondern weiter mitdenken. Vom 4. bis 6. Mai 2026 feiern sie in Bayreuth ihr Jubiläum.
Für das Programm gilt: Kreiert und organisiert von Senioren, moderiert von jungen Mitgliedern der GDCh. Damit vernetzen sich junge und erfahrene Mitglieder der GDCh, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Spitzenforschende präsentieren, wie Chemie hilft, aktuelle Herausforderungen zu lösen. Nobelpreisträger Prof. Dr. Ben Feringa, Universität Groningen, Niederlande, spricht über lichtgesteuerte Medikamente. Prof. Dr. Ferdi Schüth, MPI für Kohlenforschung, Mülheim an der Ruhr, zeigt Wege zur treibhausgasneutralen Chemie. Prof. Dr. Katharina Landfester, MPI für Polymerforschung, Mainz, erklärt, wie Nanobausteine die Medizin verändern. Prof. Dr. Peter Seeberger, MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam, und Prof. Dr. Stefan Mecking, Universität Konstanz, widmen sich der Kreislaufwirtschaft und recycelbaren Kunststoffen. Und junge Start-ups stellen sich den Fragen der Erfahrenen.
Die Tagung steht allen offen, die sich für Chemie interessieren.
Weiterführende Informationen finden sich unter https://www.gdch.de/sec2026
Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei der Autorin/dem Autor.
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 28 000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 33 Fachstrukturen, darunter die Seniorexperten Chemie (SEC) mit über 400 Mitgliedern. Die meisten Seniorexpertinnen und -experten haben eine Hochschulausbildung und waren während ihres Berufslebens in verantwortlicher Position in Industrieunternehmen, Bildungseinrichtungen (zum Beispiel Hochschulen und Schulen), Forschungsinstituten oder Behörden aktiv. Heute engagieren sie sich ehrenamtlich in den SEC-Arbeitskreisen „Öffentlichkeitsarbeit“ sowie „Schule-Bildung-Beruf“ sowie in zehn Arbeitsgruppen.
Seit der Gründung spielt die Kommunikation chemischer Sachverhalte eine zentrale Rolle. Die SEC-Mitglieder halten Vorträge – in Präsenz und online – und verfassen Textbeiträge für verschiedene Medien. Ihre Themen reichen von Gentechnik und Pflanzenschutz über Energiewende und Arzneimittelwirkung bis zu Ewigkeitschemikalien, Mikroplastik und historischen Zusammenhängen.
https://www.gdch.de
https://www.gdch.de/sec2026
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars, Students, all interested persons
Chemistry, Social studies
transregional, national
Contests / awards, Scientific conferences
German

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