Das DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI) erweitert sein Weiterbildungsangebot um ein neues, praxisorientiertes Kursprogramm im Themenfeld Wasserstoff. Der Schwerpunkt liegt auf Elektrolyseurtechnologien – einer Schlüsseltechnologie für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft.
Das Programm wurde im Rahmen des Wasserstoff-Leitprojekts H2Giga entwickelt, erprobt und evaluiert. Ziel war es, ein bedarfsgerechtes und modular aufgebautes Qualifizierungsangebot zu schaffen, das sich an den aktuellen Anforderungen aus Industrie und Forschung orientiert.
Aktuelle Kurstermine
30.09.2026 – Kostenschätzung Elektrolyseure
https://dechema-dfi.de/Kostenschaetzung_Elektrolyseure.html (Online-Seminar)
06.10.-07.10.2026 – Modulare Automatisierung von Elektrolyseuren
https://dechema-dfi.de/Modulare_Automation_Elektrolyseure.html (Online-Seminar)
27.10.-28.10.2026 – Basiskurs Wasserelektrolyse
https://dechema-dfi.de/Basiskurs_Wasserelektrolyse.html (Online-Seminar)
02.11.-03.11.2026 – Scale-Up Elektrolyseure
https://dechema-dfi.de/Scale_Up_Elektrolyseure.html (Online-Seminar)
08.12.2026 – Experimentalkurs Wasserelektrolyse
https://dechema-dfi.de/Experimentalkurs_Wasserelektrolyse.html (Präsenzkurs in Bad Homburg)
„Die Entwicklung leistungsfähiger Elektrolyseurtechnologien ist ein zentraler Baustein für die Energiewende. Mit unserem Weiterbildungsprogramm vermitteln wir genau die Kompetenzen, die für die industrielle Umsetzung benötigt werden – von den elektrochemischen Grundlagen bis hin zu Fragen des Scale-ups“, erklärt Dr. Claudia Weidlich, Leiterin des Teams Angewandte Elektrochemie am DECHEMA-Forschungsinstitut.
Die Inhalte decken zentrale Themen entlang der Wertschöpfungskette der Wasserelektrolyse ab. Dazu gehören unter anderem die Grundlagen elektrochemischer Prozesse, verschiedene Elektrolyseverfahren wie alkalische, PEM- und Hochtemperaturelektrolyse sowie Aspekte der Wirtschaftlichkeit und Kostenschätzung.
Darüber hinaus werden moderne Ansätze der Automatisierung und Digitalisierung – etwa digitale Zwillinge und modulare Anlagenkonzepte – behandelt. Auch der Übergang vom Labormaßstab zur industriellen Fertigung (Scale-up) ist ein wesentlicher Bestandteil des Programms.
Ein besonderer Fokus liegt auf der praxisnahen Vermittlung von Wissen. Neben Online-Seminaren wird auch ein Experimentalkurs angeboten, der den Teilnehmenden direkte Einblicke in elektrochemische Prozesse ermöglicht.
„Unser Ziel ist es, Fach- und Führungskräfte gezielt auf die Anforderungen der wachsenden Wasserstoffwirtschaft vorzubereiten. Durch den modularen Aufbau können Teilnehmende genau die Inhalte auswählen, die sie für ihre berufliche Praxis benötigen“, betont Torsten Huß, Leiter der Weiterbildung am DECHEMA-Forschungsinstitut.
Mit diesem neuen Kursprogramm schafft das DFI eine nachhaltige Grundlage für die Qualifizierung von Ingenieurinnen und Ingenieuren, Technikerinnen und Technikern sowie Fachkräften, die im Bereich Wasserstoff tätig sind oder künftig tätig werden möchten.
Über das DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI)
Das DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI) ist eine gemeinnützige Forschungsinstitution und verbindet seit über 60 Jahren die Stärken der interdisziplinären Fachgebiete Chemie, Materialien, Energie und Biotechnologie. Neben innovationsorientierter Grundlagenforschung steht das DFI vor allem für zielgerichteten Technologietransfer durch industrielle Gemeinschafts- und Verbundforschung sowie bilaterale Industrieforschung. Als Gründungsmitglied der Zuse-Gemeinschaft versteht sich das Institut als Innovationspartner für den Mittelstand. Das DFI beschäftigt rund 85 Mitarbeiter am Institutssitz in Bad Homburg v. d. Höhe und realisiert mehr als 100 Forschungsprojekte und über 40 Weiterbildungskurse pro Jahr.
https://dechema-dfi.de/k_wasserstoff - Weitere Informationen zu den Kursinhalten sowie zur Anmeldung
https://www.wasserstoff-leitprojekte.de/leitprojekte/h2giga - mehr zum Wasserstoff-Leitprojekt H2Giga
Prüfung eines PEM Short Stack (1 KW) an einem Prüfstand im DECHEMA-Forschungsinstitut
Copyright: DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI)
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars, Students
Chemistry, Energy, Environment / ecology, Materials sciences
transregional, national
Advanced scientific education
German

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