Psychische Erkrankungen nehmen zu. Betroffene warten lange auf einen Therapieplatz. Eine neue Studie der Universität Bremen untersucht, wie Menschen noch besser von Psychotherapie profitieren können, zum Beispiel durch Gruppentherapie. Für Interessierte gibt es zeitnah freie Therapieplätze.
Die Universität Bremen startet eine Studie in der psychotherapeutischen Universitätsambulanz PULS. Dabei wird eine Gruppentherapie nach der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) untersucht. ACT ist ein gut erforschtes Verfahren der Verhaltenstherapie: Es hilft dabei, belastende Gedanken und Gefühle besser zu bewältigen, statt dauerhaft gegen sie anzukämpfen – und das eigene Handeln Schritt für Schritt wieder stärker an dem auszurichten, was im Leben wichtig ist. In der Gruppe werden diese Strategien nicht nur besprochen, sondern unter Anleitung erfahrener psychologischer Psychotherapeut:innen gemeinsam praktisch geübt und ausprobiert.
Die ACT-Gruppe ist nicht nur für eine einzelne Diagnose gedacht. Stattdessen werden Fähigkeiten trainiert, die bei verschiedenen psychischen Problemen helfen können und die Lebensqualität verbessern sollen.
Aus der Forschung weiß man: Menschen profitieren unterschiedlich stark von Psychotherapie. Die Studie soll Erklärungsansätze dafür liefern, warum das so ist. Im Mittelpunkt steht dabei das Gruppengefühl: Fühlen sich Teilnehmende in der Gruppe unterstützt, verbunden und sicher, kann das den Therapieerfolg positiv beeinflussen. Für Gruppentherapie allgemein ist das gut belegt. Bei Gruppen, in denen unterschiedliche Erkrankungen wie beispielweise Depressionen und Angststörungen behandelt werden, wurde es bisher aber noch zu wenig untersucht.
So läuft die Teilnahme ab
Die Behandlung umfasst 12 wöchentliche Termine, jeweils zwei Stunden, in einer Gruppe von etwa zehn Personen. Geleitet wird die Gruppe von einer approbierten Psychotherapeutin beziehungsweise einem approbierten Psychotherapeuten und einer Co-Therapeut:in. Zusätzlich zur Therapie werden Fragebögen eingesetzt, um Veränderungen und mögliche Einflussfaktoren zu erfassen: vor Beginn, begleitend während der Termine, am Ende sowie nach drei und sechs Monaten nach Abschluss der Therapie. Die Gruppentherapie ist eine reguläre Psychotherapie, bei der die Kosten wie üblich von der Krankenkasse übernommen werden. Teilnehmen können Personen im Alter von 18 bis 75 Jahren. Menschen mir psychischen Belastungen oder Problemen können sich gerne melden. In einem ersten gemeinsamen Gespräch wird dann geklärt, ob das Angebot passend ist.
Starttermine und Kontakt
Der nächste Gruppenstart ist Ende April, weitere Gruppen starten monatlich.
Bei Interesse melden Sie sich gerne unter der Telefonnummer: +49 421 218- 68546:
dienstags 12:30–13:30 Uhr oder mittwochs 9:30–11:00 Uhr.
Weitere Informationen:
Universitätsambulanz PULS: https://www.uni-bremen.de/ambulanz-puls/erwachsene
Fragen beantwortet:
Pauline Tenbrüggen
Institut für Psychologie/ klinische Psychologie und Psychotherapie des Erwachsenenalters
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Universität Bremen
Telefon: +49 421 218-68544
E-Mail: p.tenbrueggen@uni-bremen.de
Pauline Tenbrüggen
Institut für Psychologie/ klinische Psychologie und Psychotherapie des Erwachsenenalters
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Universität Bremen
Telefon: +49 421 218-68544
E-Mail: p.tenbrueggen@uni-bremen.de
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https://Der nächste Gruppenstart ist Ende April, weitere Gruppen starten monatlich.
https://Bei Interesse melden Sie sich gerne unter der Telefonnummer: +49 421 218- 68546:
https://dienstags 12:30–13:30 Uhr oder mittwochs 9:30–11:00 Uhr.
https://Universitätsambulanz PULS: https://www.uni-bremen.de/ambulanz-puls/erwachsene
Eine Studie der Universität Bremen untersucht, wie Menschen noch besser von Psychotherapie profitier ...
Source: Patrick Pollmeier
Copyright: Patrick Pollmeier/ Universität Bremen
Criteria of this press release:
Journalists
Psychology
transregional, national
Research projects
German

Eine Studie der Universität Bremen untersucht, wie Menschen noch besser von Psychotherapie profitier ...
Source: Patrick Pollmeier
Copyright: Patrick Pollmeier/ Universität Bremen
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