Mit einer Auftaktveranstaltung an der Universität Koblenz ist die zweite Runde des Projekts „MINTgedacht – Forschen im Reallabor“ gestartet. 15 Schüler*innen der Klassenstufen 10 und 11 aus der Region nehmen an dem neuen Durchgang teil.
Das Projekt richtet sich an Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ziel ist es, Schüler*innen zusammenzubringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, in interdisziplinären Teams eigene Forschungsprojekte zu realen, häufig umweltbezogenen Fragestellungen aus ihrer Lebenswelt zu entwickeln und durchzuführen. Betreut wird das Projekt von den MINT-Didaktiken der Universität Koblenz.
Zum Start der zweiten Runde trafen sich die Teilnehmenden mit den beteiligten Vertreter*innen der MINT-Didaktiken auf dem Campus der Universität Koblenz. Nach einer Begrüßung und einer ersten Vorstellungsrunde wurde die Grundidee des Projekts erläutert. Einen besonderen Einblick in die praktische Arbeit von „MINTgedacht“ erhielten die neuen Teilnehmenden durch zwei Teams aus dem ersten Projektdurchgang: Diese hatten ihre Forschungsprojekte bereits bei ihrer Abschlussveranstaltung Ende März präsentiert und stellten ihre Arbeiten nun erneut vor. Dabei beantworteten sie auch Fragen zu ihren Forschungsprozessen, zur Organisation der Teamarbeit und zu den Herausforderungen bei der Umsetzung eigener Ideen.
Von der Projektidee zum eigenen Forschungsprojekt
Anschließend bildeten die neuen Teilnehmenden erste Forschungsteams und entwickelten in einem Brainstorming eigene Projektideen. In den kommenden sechs Monaten werden sie diese Ideen weiter ausarbeiten und bis zur Abschlussveranstaltung nach den Herbstferien in eigenen Forschungsprojekten umsetzen. Dabei werden sie vom „MINTgedacht“-Team begleitet und können für ihre Arbeiten Labore, Räumlichkeiten und technische Ausstattung der Universität Koblenz nutzen.
Der nächste gemeinsame Schritt folgt im Juni: Dann stellen die Teams ihre bis dahin weiterentwickelten Forschungsideen im Rahmen einer Veranstaltung an der Universität in kurzen Pitches vor. Gemeinsam mit den Betreuenden und den anderen Teilnehmenden werden die geplanten Fragestellungen, Methoden und Arbeitsschritte diskutiert.
Der erste Durchgang von „MINTgedacht – Forschen im Reallabor“ war Ende März 2026 erfolgreich abgeschlossen worden. Damals hatten 14 Schüler*innen aus der Region ihre Forschungsprojekte präsentiert; mehrere Teams wurden für besondere Leistungen in den Kategorien Forschungsqualität, MINT-Interdisziplinarität und Originalität ausgezeichnet.
Gefördert wird „MINTgedacht“ von den rheinland-pfälzischen Ministerien für Bildung, für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie für Wissenschaft und Gesundheit.
Prof. Dr. Martin Bracke
Mathematisches Institut
Universität Koblenz
Universitätsstraße 1
56070 Koblenz
bracke@uni-koblenz.de
0261 287-2305
Schüler*innen mit Interesse an MINT-Themen kamen am Campus der Universität bei der Neuauflage des Pr ...
Source: Prof. Dr. Finja Grospietsch
Copyright: Foto: Prof. Dr. Finja Grospietsch
Criteria of this press release:
Journalists, Teachers and pupils
interdisciplinary
transregional, national
Miscellaneous scientific news/publications, Schools and science
German

Schüler*innen mit Interesse an MINT-Themen kamen am Campus der Universität bei der Neuauflage des Pr ...
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