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04/30/2026 19:00

Ministerpräsident Kretschmann: „Wissenschaft ist zentral für das Funktionieren einer freien Gesellschaft“

Florian Klebs Pressearbeit, interne Kommunikation und Social Media
Universität Hohenheim

    Sehr geehrte Redaktionen,

    für Ihre redaktionelle Planung stellen wir Ihnen bereits heute Vormittag ein Zitat aus der heutigen Grundsatzrede des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann an der Universität Hohenheim zur Verfügung (Beginn: 30.4.2026, 18:00 Uhr, SPERRFRIST bis 20:00 Uhr)

    Kernthema der Veranstaltung ist die Rolle und Bedeutung der Wissenschaft bei der Sicherung unserer freiheitlichen Demokratie und die Bilanz des Ministerpräsidenten aus 15 Jahren Regierungszeit.

    Bildmaterial als Download ab ca. 21.00 Uhr auf www.uni-hohenheim.de/presse oder telefonisch unter 0170 77 83 182.

    Winfried Kretschmann, MINISTERPRÄSIDENT

    „Die Wissenschaft ist eine wichtige Instanz der Wahrhaftigkeit, sie ist zentral für das Funktionieren einer freien Gesellschaft. Forschende müssen heute ihre Erkenntnisse aktiv verbreiten, um gegen Desinformation und Propaganda zu bestehen. Hier geht es um Selbstbehauptung im öffentlichen Raum: Gerade angesichts zunehmender populistischer Vereinfachung braucht es eine sachliche und sprachliche Klarheit, die alle Menschen erreicht. Um in den Debatten verstanden zu werden, muss Wissenschaft verständlich sein – auch über den akademischen Raum hinaus.“

    PODIUMSDISKUSSION

    Gäste auf dem Podium im Anschluss:
    • Prof. Dr. Wolfgang Wick, Vorsitzender des Wissenschaftsrats
    • Prof. Dr. Frauke Melchior, Rektorin der Universität Heidelberg
    • Prof. Dr. Caroline Ruiner, Fachgebietsleiterin Soziologie am Institut für Bildung, Arbeit und Gesellschaft der Universität Hohenheim
    • Moderation: Prof. Dr. Christoph Schneider, Rektor der Universität Hohenheim

    ZITAT Prof. Dr. Wolfgang Wick, VORSITZENDER DES WISSENSCHAFTSRATES

    „Wissenschaft und Demokratie sind in wechselseitigem Ringen aufeinander angewiesen. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland gewährleistet und schützt die Wissenschaftsfreiheit, die Wissenschaft wiederum trägt wesentlich zum Erhalt der demokratischen Gesellschaft bei: Sie generiert für demokratische Aushandlungsprozesse verlässliches Wissen, vermittelt kritisches Denken, Ambiguitätstoleranz und Urteilsfähigkeit. Wissenschaft ist so ein maßgeblicher Teil des Fundamentes der Demokratie.“

    ZITAT Prof. Dr. Frauke Melchior, REKTORIN UNIVERSITÄT HEIDELBERG

    „Wissenschaft braucht Freiheit. Sie lebt von einer Vielfalt der Perspektiven und das gelingt nur in einem Umfeld, in dem alles gedacht und alles diskutiert werden kann. Internationalisierung der Wissenschaft fördert die Vielfalt von Perspektiven und ist essenziell, um die großen Herausforderungen der Welt – Klimawandel, Pandemien und Ressourcenknappheit – zu lösen.“ betont Prof. Dr. Frauke Melchior, Rektorin der Universität Heidelberg.

    „Vertiefte europäische und transatlantische Zusammenarbeit stärkt die Leistungsfähigkeit und Resilienz der Wissenschaft. Als Universität Heidelberg verfolgen wir dies konsequent, beispielsweise im Rahmen unserer Europäischen Hochschulallianz 4EU+ oder der vom Land Baden-Württemberg geförderten institutionellen Partnerschaft mit der Harvard University.“ sagte die Rektorin weiter.

    ZITAT Prof. Dr. Caroline Ruiner, SOZIOLOGIN sowie PROREKTORIN für Digitale Transformation und Nachhaltigkeit der UNIVERSITÄT HOHENHEIM

    „Künstliche Intelligenz setzt die Wissenschaft unter Druck. Sie produziert und verbreitet Inhalte in großer Menge und hoher Geschwindigkeit – auch falsche oder halbrichtige Inhalte.
    Gerade deshalb ist es so wichtig, sich auf den Kern der Wissenschaftsfreiheit zu besinnen. Diese besagt: Forschung und Lehre sind frei. Das wissenschaftliche Arbeiten folgt jedoch klaren Regeln.

    Zu diesen Regeln gehören: methodische Strenge, Kritik und die Bereitschaft, die Ergebnisse zu hinterfragen bzw. sich widerlegen zu lassen. So trennt Wissenschaft geprüftes von ungeprüftem Wissen. Und nur so entsteht verlässliche Erkenntnis.“

    ZITAT Prof. Dr. Christoph Schneider REKTOR der UNIVERSITÄT HOHENHEIM

    „Für uns als Universität stellt die Freiheit der Wissenschaft ein hohes Gut dar, das untrennbar mit der Zukunft von Demokratie und gesellschaftlichem Fortschritt verbunden ist. Umso mehr sehen wir uns darin bestätigt, als auch der Ministerpräsident diesem Thema einen so hohen Stellenwert beimisst. Dass er als Ort für seine Grundsatzrede die Universität Hohenheim als seine Alma Mater auswählt, ist für uns alle eine besondere Ehre.“

    HINTERGRUND

    Winfried Kretschmann studierte von 1970 bis 1975 an der Universität Hohenheim Biologie und Chemie auf Lehramt: Ein Beruf, in dem er in der Folge viele Jahre tätig war. In seiner Studienzeit war Kretschmann mehrere Jahre Vorsitzender des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA). Nach mehreren Legislaturperioden im Landtag von Baden-Württemberg wurde Winfried Kretschmann im Jahr 2011 zum Ministerpräsidenten des Landes gewählt. 2016 und 2021 erfolgten die Wiederwahlen. Heute ist Winfried Kretschmann der dienstälteste Ministerpräsident Deutschlands.

    KONTAKT
    Florian Klebs, Pressesprecher der Universität Hohenheim, 0170 77 83 182, presse@uni-hohenheim.de


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    Criteria of this press release:
    Journalists
    interdisciplinary
    regional
    Press events, Science policy
    German


     

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