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06/24/2026 11:16

Feierliche Verabschiedung der Medizinabsolventinnen und -absolventen

Dr. Uta von der Gönna Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Jena

    Absolventenfeier erstmals am Universitätsklinikum Jena in Lobeda - Baumpflanzung soll neue Tradition begründen

    Ein bedeutender Lebensabschnitt geht zu Ende, ein neuer beginnt: Im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung verabschiedete die Medizinische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena 246 junge Ärztinnen und Ärzte, die in den Prüfungszeiträumen im vergangenen Herbst und in diesem Frühjahr ihr drittes Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen hatten. Die Feier fand erstmals am Universitätsklinikum Jena (UKJ) in Lobeda statt. Neben Lehrenden der Fakultät nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter der akademischen Lehrkrankenhäuser sowie Gäste aus Wissenschaft, Gesundheitswesen und Politik teil.

    Erstmals wurde im Vorfeld der Feier auf einer Freifläche des Klinikums in Richtung Drackendorf eine Zitterpappel gepflanzt – der Baum des Jahres 2026. Die Pflanzung soll den Auftakt für eine neue Tradition bilden: Künftig wird jeder Absolventenjahrgang durch einen Baum auf dem Klinikgelände sichtbar in Erinnerung bleiben. Als symbolisches Geschenk zum Studienabschluss erhielten die Absolventinnen und Absolventen zudem Samen von Vergissmeinnicht.
    Mit guten Wünschen für ihren weiteren Weg wurden die jungen Ärztinnen und Ärzte während der Feierstunde begleitet. Zur Begrüßung gratulierte Prof. Dr. Thomas Kamradt, Dekan der Medizinischen Fakultät und Wissenschaftlicher Vorstand des UKJ, den Absolventinnen und Absolventen und würdigte die Leistungen des Jahrgangs: „Mit Ihrem Studienabschluss haben Sie nicht nur einen wichtigen persönlichen Meilenstein erreicht. Sie übernehmen zugleich Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlergehen vieler Menschen. Unsere Fakultät ist stolz darauf, Sie auf diesem Weg begleitet zu haben, und wünscht Ihnen für Ihren weiteren beruflichen und persönlichen Lebensweg viel Erfolg, Empathie und Freude an Ihrem Beruf.“

    Auch Prof. Dr. Steffen Teichert, Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen: „Die heutige Verabschiedung steht für den Erfolg einer exzellenten medizinischen Ausbildung in Jena. Die Absolventinnen und Absolventen haben sich das Wissen und die Kompetenzen erarbeitet, die sie für eine verantwortungsvolle Tätigkeit in Klinik, Praxis und Forschung benötigen. Angesichts der Herausforderungen im Gesundheitswesen sind engagierte Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner wichtiger denn je. Sie werden die Gesundheitsversorgung der Zukunft prägen und zugleich die Innovationskraft unseres Wissenschaftsstandorts stärken.“

    Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Nikolaus Knoepffler, Leiter des Ethikzentrums an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, mit dem Titel „Den Hippokratischen Eid neu denken“. Darin beleuchtete er die ethischen Grundlagen ärztlichen Handelns vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und medizinischer Herausforderungen. Ein Grußwort sprach zudem Prof. Dr. Ulrich Wedding, Vizepräsident der Landesärztekammer Thüringen.
    Zum Abschluss der Feier sprachen die jungen Ärztinnen und Ärzte gemeinsam das Gelöbnis des Weltärztebundes, das auf den hippokratischen Eid zurückgeht. Mit dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums starten sie nun in die nächste Phase ihrer medizinischen Ausbildung und Berufstätigkeit.


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    Etwa ein Drittel der Absolventinnen und Absolventen nahm mit Angehörigen und Freunden an der Feierstunde teil, die erstmals im Klinikum in Lobeda stattfand.
    Etwa ein Drittel der Absolventinnen und Absolventen nahm mit Angehörigen und Freunden an der Feierst ...
    Source: Inka Rodigast
    Copyright: Universitätsklinikum Jena


    Criteria of this press release:
    Journalists
    Medicine
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

    Etwa ein Drittel der Absolventinnen und Absolventen nahm mit Angehörigen und Freunden an der Feierstunde teil, die erstmals im Klinikum in Lobeda stattfand.


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