Im Rahmen ihres jährlichen Fests hat die Junge Akademie am 27. Juni 2026 zehn Wissenschaftler*innen als neue Mitglieder aufgenommen. Sie erweitern das Profil der Jungen Akademie in zentralen Zukunftsfeldern.
Am 27. Juni 2026 hat die Junge Akademie zehn Wissenschaftler*innen als neue Mitglieder aufgenommen. Mit dem Jahrgang 2026 gewinnt die Junge Akademie zusätzliche Expertise in Forschungsfeldern, die für die Bewältigung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen relevant sind. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung und Reflexion digitaler Technologien, rechtliche, ethische und psychologische Perspektiven auf gesellschaftlichen Wandel, nachhaltige Energie- und Mobilitätssysteme sowie klima-, umwelt- und verhaltensbezogene Forschung.
Während ihrer fünfjährigen Mitgliedschaft können die neuen Mitglieder eigene interdisziplinäre Forschungsprojekte und Arbeitsgruppen anstoßen oder sich an bestehenden Aktivitäten beteiligen – etwa zu den Themen Klimawandel, Künstliche Intelligenz oder Wissenschaftspolitik. Die insgesamt 50 Mitglieder der Jungen Akademie arbeiten und forschen fächerübergreifend zusammen und profitieren von einem stetig wachsenden Netzwerk exzellenter Wissenschaftler*innen und Künstler*innen. Gemeinsam entwickeln sie Formate an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst, Gesellschaft und Politik und geben Impulse für die Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems.
Die zehn neuen Mitglieder sind:
- Prof. Dr. Yuki M. Asano, Künstliche Intelligenz, Technische Universität Nürnberg
- Prof. Dr. Dr. Corinna Coupette, Rechtswissenschaften/Informatik, Aalto-Universität und Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen
- Prof. Dr. Frederic René Hopp, Psychologie, Leibniz-Institut für Psychologie
- Prof. Dr. Weihan Li, Energiespeichersystemtechnik/KI, RWTH Aachen
- Dr. Kristof Meding, Informatik/Rechtswissenschaften, Universität Tübingen
- Prof. Dr. Franziska Meinherz, Stadt- und Mobilitätsgeographie, Karlsruher Institut für Technologie
- Prof. Dr. Eva Pfannerstill, Atmosphärenchemie, Forschungszentrum Jülich und Universität zu Köln
- Dr. Steffen Schneider, Künstliche Intelligenz/Neurowissenschaften/Statistische Modellierung, Helmholtz Munich und KI macht Schule gGmbH
- Dr. Luke Dimitrios Spieker, Rechtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin und Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht
- Dr. Jessica Szczuka, Mensch-Computer Interaktion/Medienpsychologie, Universität Duisburg-Essen
„Zehn beeindruckende Persönlichkeiten bringen Expertise und Neugier in die Junge Akademie. Wir freuen uns darauf, mit ihnen neue Formate zu entwickeln und Akzente zu setzen und damit unsere gesellschaftliche Verantwortung als Wissenschaftler*innen wahrzunehmen“, so Dr. Hanna Pfeifer, Konfliktforscherin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg und Sprecherin der Jungen Akademie.
Die zehn Mitglieder des Jahrgangs 2026 wurden von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ausgewählt, eine der Trägerakademien der Jungen Akademie. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften führen die Zuwahl in geraden Kalenderjahren alternierend durch; in ungeraden Kalenderjahren wählen die Mitglieder der Jungen Akademie die Neuzugänge aus.
Neben der Aufnahme der neuen Mitglieder fand auch die Verabschiedung des Jahrgangs 2021 statt. Als Alumnae und Alumni bleiben sie dem Netzwerk der Jungen Akademie weiterhin verbunden und können auch künftig als Gäste an den Aktivitäten der Akademie teilnehmen.
Weitere Informationen zu Bewerbungsprozedere und Mitgliedschaft: https://www.diejungeakademie.de/de/mitglied-werden
Ausführlichere Informationen zu allen Mitgliedern der Jungen Akademie: https://www.diejungeakademie.de/de/mitglieder
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Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder stammen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus dem künstlerischen Bereich – sie loten Potenzial und Grenzen interdisziplinärer Arbeit in immer neuen Projekten aus, wollen Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch miteinander und neue Impulse in die wissenschaftspolitische Diskussion bringen. Die Junge Akademie wird gemeinsam von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina getragen. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin.
Kontakt
Die Junge Akademie
Anne Rohloff
Tel.: +49 30 241899-106
press@diejungeakademie.de
www.diejungeakademie.de
V.l.n.r.: Yuki M. Asano, Steffen Schneider, Jessica Szczuka, Franziska Meinherz, Eva Pfannerstill, F ...
Source: Bernd Brundert
Copyright: Die Junge Akademie/Bernd Brundert
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars, all interested persons
interdisciplinary
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