Veranstaltung im neuen Ohm Innovation Center an der TH Nürnberg
Treffen im neuen Ohm Innovation Center: Beim 27. Wissenschaftlichen Kolloquium für elektrische Energietechnik und Elektromobilität (WiKE³) haben sich Forschende aus Nordbayern erstmals in den neuen Räumen an der Technischen Hochschule Nürnberg getroffen – ebenfalls mit dabei waren Forschende der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS).
Das zweimal jährlich stattfindende Kolloquium bietet wissenschaftlichen Mitarbeitenden die Möglichkeit, den aktuellen Stand ihrer Promotionsprojekte vorzustellen und gemeinsam mit Professorinnen und Professoren zu diskutieren. Neben den wissenschaftlichen Vorträgen stehen insbesondere das fachliche Coaching sowie der hochschulübergreifende Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung.
„Wike3 bietet unseren Doktoranden eine einzigartige Plattform, um ihre Forschungsergebnisse vor einem fachkundigen Publikum zu präsentieren“, verdeutlicht Prof. Mercedes Herranz Gracia die Bedeutung eines solchen Formats für den wissenschaftlichen Nachwuchs der THWS. „Das Feedback und die Diskussionen mit Peers anderer Hochschulen, kombiniert mit intensiven Coaching-Sessions durch Professorinnen und Professoren, helfen dabei, die Themen zu schärfen, Methoden kritisch zu hinterfragen und neue Impulse zu erhalten.“ Dies unterstütze Promovierende sowohl zu Beginn ihrer Doktorarbeit, wie Navid Rasekh und Saeed Moharrami, als auch Doktorandinnen und Doktoranden, die kurz vor dem Abschluss stehen, wie Marcel Heilmann, Andreas Wist und Sebastian Taege – unabhängig davon, ob sie im Rahmen des THWS-Promotionszentrums NISys promovieren oder eine externe Promotion an einer Universität anstreben.“ NISys ist das Promotionszentrum für Nachhaltige und Intelligente Systeme, an dem die THWS sowie die Technischen Hochschulen Coburg, Aschaffenburg Nürnberg beteiligt sind.
Während der beiden Veranstaltungstage präsentierten Doktorandinnen und Doktoranden ihre aktuellen Forschungsarbeiten aus den Bereichen elektrische Maschinen, Leistungselektronik, Hochspannungstechnik, Energietechnik, Batteriesysteme und modellbasierte Verfahren der Regelungstechnik. In den anschließenden Coaching-Sessions erhielten sie wertvolle Rückmeldungen zu den wissenschaftlichen Inhalten, aber auch zur Präsentation ihrer Ergebnisse. Dieses bewährte Format unterstützt den wissenschaftlichen Nachwuchs bei der Weiterentwicklung seiner Forschungsarbeiten und bereitet gleichzeitig auf nationale und internationale Fachkonferenzen vor.
Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des neuen Ohm Innovation Centers der Technischen Hochschule Nürnberg. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die modernen Forschungs- und Laborbereiche der Hochschule. Besonders beeindruckt zeigten sich viele Gäste vom Antriebslabor des Instituts ELSYS, dessen hochmoderne Prüfstände Untersuchungen elektrischer Antriebe mit Leistungen von bis zu 400 kW und Drehmomenten von 5.000 Nm ermöglichen. Die Laborinfrastruktur verdeutlicht eindrucksvoll die hervorragenden Forschungsbedingungen, die das neue Gebäude für Wissenschaft und Industrie bietet.
Alumni-Runde als neuer Programmpunkt
Die Alumni-Runde bildete erneut einen besonderen Programmpunkt der Veranstaltung. Ehemalige WiKE³-Teilnehmende berichteten in einer moderierten Gesprächsrunde über ihren beruflichen Werdegang, ihre heutigen Tätigkeitsfelder und ihre Erfahrungen nach der Promotion. Die persönlichen Einblicke sowie die offenen Gespräche mit den aktuellen Doktorandinnen und Doktoranden wurden von allen Beteiligten als wertvolle Bereicherung der Veranstaltung wahrgenommen und unterstrichen den generationenübergreifenden Charakter des WiKE³.
Zum Abschluss der Veranstaltung verabschiedeten die Teilnehmenden Prof. Dr. Armin Dietz von der TH Nürnberg und Prof. Dr. Ansgar Ackva von der THWS, die das WiKE³ über viele Jahre hinweg mit großem Engagement geleitet und entscheidend geprägt haben. Mit ihrem Einsatz haben sie WiKE³ zu einem etablierten Forum für den wissenschaftlichen Austausch und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Nordbayern entwickelt.
„Wir sind froh, nicht nur darüber diskutiert zu haben, wie der fachliche Austausch zwischen den nordbayerischen Hochschulen gestaltet werden könnte, sondern dass wir diesen Austausch mit den Wike3 auch tatsächlich in die Praxis umgesetzt haben“, betont Prof. Dr. Ackva. „Die hohe und kontinuierliche Teilnahme der Promovierenden verdeutlicht den Wert, den dieses Format für sie hat. Das Wike3 war ein wichtiger Schritt zur Gründung der Promotionszentren NISys. Es freut uns besonders, dass das Wike3 weiter fortgeführt wird.“
Über die THWS
Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.200 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.
Kontakt:
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
Fakultät Elektrotechnik
Prof. Dr. Mercedes Herranz Gracia
Ignaz-Schön-Straße 11
97421 Schweinfurt
mercedes.herranz@thws.de
Pressekontakt:
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
Angela Kreipl
Münzstraße 12
97070 Würzburg
angela.kreipl@thws.de
0931 3511-8354
Die Teilnehmenden des 27. WiKE³-Treffens (Foto: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm)
Source: TH Nürnberg
Copyright: TH Nürnberg
Criteria of this press release:
Journalists, all interested persons
Electrical engineering, Energy
transregional, national
Research projects, Research results
German

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