Ein berufsbegleitendes Fernstudium schafft zeitliche Spielräume, wenn Studierende Lehrveranstaltungen nacharbeiten können, Prüfungen planbar bleiben und sie bei fachlichen Fragen Ansprechpartner erreichen. Die Allensbach Hochschule organisiert ihre Bachelor- und Masterstudiengänge vollständig als Fernstudium und richtet wesentliche Abläufe auf Berufstätige aus.
Wer neben einer Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung studiert, verfügt selten jede Woche über die gleichen zeitlichen Kapazitäten. Projektphasen können zusätzliche Arbeitsstunden verlangen, Dienstreisen verändern die Tagesplanung, familiäre Verpflichtungen lassen sich ebenfalls nicht immer Monate im Voraus festlegen. Ein berufsbegleitendes Fernstudium muss solche Schwankungen berücksichtigen und zugleich dafür sorgen, dass der Studienfortschritt planbar bleibt. Dabei kommt es auf konkrete organisatorische Bedingungen an. Aufgezeichnete Lehrveranstaltungen helfen beispielsweise, wenn ein beruflicher Termin mit einer Vorlesung zusammenfällt. Für Prüfungen benötigen Berufstätige genügend Auswahlmöglichkeiten, damit einzelne Belastungsspitzen nicht zu langen Verzögerungen führen. Auch die Betreuung spielt eine Rolle, denn eigenständiges Lernen schließt fachliche Rückfragen nicht aus.
Die Allensbach Hochschule in Konstanz bietet ihre Bachelor- und Masterstudiengänge vollständig im Fernstudium an. Das Studium kann unabhängig von klassischen Semesterterminen aufgenommen werden. Online-Vorlesungen finden live statt und werden aufgezeichnet, sodass Studierende verpasste Veranstaltungen später bearbeiten können. „Berufsbegleitendes Studium funktioniert dauerhaft nur, wenn die Organisation zur Lebenswirklichkeit der Studierenden passt“, sagt Timo Keppler, Kanzler der Allensbach Hochschule. „Viele unserer Studierenden tragen bereits berufliche Verantwortung und können ihren Arbeitstag nicht um einen Stundenplan herum organisieren. Eine Fernhochschule muss deshalb verlässliche Strukturen anbieten und zugleich genügend Spielraum lassen, damit sich Lernzeiten realistisch in den Alltag integrieren lassen.“
An der Allensbach Hochschule stehen zwölf Prüfungstermine pro Jahr zur Verfügung. Studierende können den Prüfungszeitpunkt dadurch stärker an ihrem tatsächlichen Studienfortschritt ausrichten. Außerdem kann die Studienzeit bei allen Studiengängen kostenfrei verlängert werden. Solche Regelungen werden relevant, wenn berufliche oder private Belastungen eine ursprünglich geplante Prüfung verschieben. Die organisatorische Beweglichkeit ändert die akademischen Anforderungen des Studiums nicht. Fernstudierende bearbeiten wissenschaftliche Literatur und legen Prüfungen ab. Je nach Studienmodul verfassen sie Haus- oder Seminararbeiten; Bachelor- und Masterprogramme schließen mit einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit ab. Die Studienform verändert damit vor allem die zeitliche Organisation, unter der diese Leistungen erbracht werden. Auch die verfügbaren Lernmaterialien beeinflussen den Studienalltag. Die Allensbach Hochschule stellt digitale Studienmaterialien und weitere Lernressourcen bereit. Studierende haben Zugriff auf mehr als 100.000 E-Books und mehrere hundert wissenschaftliche Fachzeitschriften. Lehrende beantworten fachliche Fragen, während die Studienberatung organisatorische Anliegen begleitet.
„Berufserfahrung verändert häufig die Art, wie Studieninhalte aufgenommen werden. Wer bereits Budgets verantwortet, Projekte leitet oder mit Personalfragen befasst ist, verbindet theoretische Modelle sehr schnell mit konkreten Situationen“, erklärt Timo Keppler. „Diese Verbindung von wissenschaftlicher Auseinandersetzung und Berufspraxis gehört für uns zu den besonderen Stärken des berufsbegleitenden Studiums.“ Für Studieninteressierte lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf den tatsächlichen Studienablauf. Entscheidend ist, wie Lehrveranstaltungen verfügbar sind, wann Prüfungen stattfinden und welche Unterstützung die Hochschule während des Studiums bietet. Erst diese konkreten Bedingungen zeigen, wie gut sich ein Fernstudium mit einer laufenden Berufstätigkeit vereinbaren lässt.
Timo Keppler, Kanzler der Allensbach Hochschule
Criteria of this press release:
Journalists, all interested persons
Economics / business administration, Teaching / education
transregional, national
Advanced scientific education, Studies and teaching
German

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