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Wissenschaft
Die Hochschule Wismar hat als erste Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern ein Chip-kartensystem für Studenten und Mitarbeiter eingeführt.
Nun konnte die Hochschule mit ihren Projektpartnern Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, die zusätzlich das Projekt als Sponsor unterstützt, und InterCard Kartensysteme GmbH ein erstes Resümee ziehen und das Gesamtvorhaben den anderen Hochschule mit dem Ziel vorstellen, an den Hochschulen des Landes eine einheitliche Chipkarte einzuführen.
Während der Projektvorstellung erläuterte der Kanzler der Hochschule Wismar, Herr Bernd Klöver, der gleichzeitig Initiator des Projektes ist, den Werdegang und hob hervor, dass Dank der sehr guten Zusammenarbeit aller Beteiligten von der ersten Projektidee bis zur praktischen Realisierung nur die sehr kurze Zeit von etwa einem Jahr vergangen ist. Er dankte allen, die das Projekt unterstützt haben, für ihre initiativreiche Mitwirkung.
Der Vertreter der Firma InterCard, Herr Dr. Frank Ziemke, zeigte die Entwicklung von Chipkarten auf und ordnete das Wismarer Projekt in die bisherigen Chipkarteneinsätze an Hochschulen in Deutschland insgesamt ein. Er hob aus seiner Sicht die hervorragen-den Bedingungen bei der Realisierung ebenso hervor, wie von der Sparkasse Mecklen-burg-Nordwest, die das Finanzclearing übernimmt, Herr Günter Würfel, für den außerdem ein so großes Projekt für die Einführung und Akzeptanz der Geldkarte eine besondere Bedeutung hat.
Der Projektbeauftragte der Hochschule, Herr Stefan Kühne, erläuterte Einzelheiten zur Chipkarte, zu den derzeitigen Nutzungsmöglichkeiten durch die Studenten des 1. Stu-dienjahres, die mit Studienbeginn diese Karten erhalten haben, und zu den weiteren Schritten der Einführung für die übrigen Studenten und die Mitarbeiter.
Unterstützt wurde die Einführung der Chipkarte mit Geldkartenfunktion auch durch das Studentenwerk, das in Mensa und Cafeteria die Möglichkeiten der Bezahlung mit Geld-karte realisierte sowie durch die Firma Gluth, die im Copyshop entsprechende Umrü-stungen vornehmen wird.
Die Chipkarte wird als Studenten- bzw. Betriebsausweis und Bibliotheksausweis ge-nutzt.
Mit ihr kann die Zutrittskontrolle zu bestimmten Räumen realisiert werden und für die Studenten vereinfachen sich eine Reihe von Notwendigkeiten, wie Adressänderungen, Rückmeldung mit Bezahlung des Semesterbeitrages, Ausdruck von Bescheinigungen und zukünftig auch Prüfungsanmeldungen und die Abfrage von Klausurergebnissen.
Gleichzeitig wird bei der Nutzung dieser Funktionen der Aufwand für die Verwaltung deutlich reduziert und viel Papier eingespart.
Drei wichtige Zielstellungen konnten mit der Chipkarten-Einführung erreicht werden:
- Zusammenfassung von fünf Ausweisen bzw. Karten in einer multifunktionalen Chip-karte
- Entlastung der Verwaltung durch Verringerung der Routinearbeiten
Klaus Schimmel
Pressesprecher
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Organisational matters
German
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