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01/15/2007 12:03

Battle of the Sexes II: Geschlechter im Verhandlungskampf

Florian Klebs Presse und Forschungsinformation
Universität Hohenheim

    Der 2. Hohenheimer Verhandlungswettbewerb "Battle of the Sexes" testet das Verhandlungsgeschick von Frauen und Männern im direkten Vergleich

    19. Januar 2007, ab 10:00 Uhr, Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Marketing, Schloss - Osthof-Ost, Raum 33/111, 70593 Stuttgart

    Wegbeschreibung unter: www.uni-hohenheim.de/presse

    Frauen reden angeblich gerne und viel - eine Fähigkeit, die im Berufsleben von Vorteil sein könnte. Doch in harten Geschäftsverhandlungen hat das weibliche Geschlecht gegenüber Männern das Nachsehen. Zu diesem Ergebnis kam der 1. Hohenheimer "Battle of the Sexes" Anfang 2006, bei dem Männer größeres ökonomisches Geschick als Frauen bewiesen haben. "Im vergangenen Jahr hatten wir aber vor allem Frauen und Männer als Einzelkämpfer in die Verhandlungen geschickt. Dieses Mal untersuchen wir, ob Frauen in Teams besser abschneiden. Hierzu schicken wir nur befreundete Frauen gegen befreundete Männer ins Rennen", meint Prof. Dr. Markus Voeth vom Lehrstuhl für Marketing an der Universität Hohenheim. Am 01. Februar steht dann fest, wer der diesjährige Sieger beim Hohenheimer "Battle of the Sexes" 2007 ist - Frauen oder Männer.

    Insgesamt 160 Studentinnen und Studenten nehmen am 2. Hohenheimer Verhandlungswettbewerb teil. "Diese Rekordbeteiligung ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Teilnahme freiwillig ist und hierfür keine Scheine oder Leistungspunkte vergeben werden", freut sich Prof. Dr. Markus Voeth über die große Resonanz des Wettbewerbs. "Die Studentinnen und Studenten werden als Vertreter fiktiver Hersteller- und Zulieferer-Unternehmen in einem realitätsnahen Industriefall versuchen, jeweils die besten Geschäftsbedingungen für ihre Firma in den Verhandlungen herauszuschlagen", meint Dipl. oec. Christoph Sandstede, der Leiter des diesjährigen Wettbewerbs. "In diesem Jahr interessiert uns allerdings, ob sich Teams aus befreundeten Teilnehmerinnen besser gegen entsprechende Männerteams in Szene setzen können."

    Am Ende der einstündigen persönlichen Verhandlungen ist ein gegenseitiger Vertrag zu unterzeichnen, in dem die ausgehandelten Daten wie Preis, Bestandteile des Produktes, Liefervereinbarungen sowie Garantien festgehalten sind. "Anhand dieser Daten errechnen wir dann den für die Verhandlungsparteien entstehenden Gewinn und erstellen eine Rangliste der besten Frauen- und Männerteams", berichtet Christoph Sandstede.

    Damit die Frauen- und Männerteams gut vorbereitet starten können, wird den Teilnehmern zunächst am 12. Januar 2007 in einer einstündigen Einführung die Fallstudie und der Ablauf des Wettbewerbs erläutert. Im Anschluss an diese Auftaktveranstaltung erhalten die einzelnen Gruppen die zu bearbeitenden Fallstudien. Rollenspezifische "Geheiminformationen" werden erst einen Tag vor dem Verhandlungswettbewerb ausgegeben, sodass ein spannender Ablauf garantiert ist.

    Wie die Frauen dieses Mal abgeschlossen haben, gibt der Lehrstuhl für Marketing an der Universität Hohenheim am 01. Februar 2007 in der Aula des Hohenheimer Schlosses bekannt. Neben der Präsentation der Ergebnisse findet auch die Siegerehrung statt. Die Gewinnerteams erhalten Geldpreise von insgesamt über 1.000 Euro. "Wir sind sehr gespannt, wie das Ergebnis ausfällt. Wissenschaftlich ist vor allem von Interesse, ob Frauen nicht in Wirklichkeit die besseren Teamplayer sind und das Frauenergebnis deshalb in diesem Jahr besser als im vergangenen Jahr ausfällt", erläutert Dipl. rer. com. Uta Herbst, die den "Battle" im vergangenen Jahr in Hohenheim ins Leben rief und das Projekt auch in diesem Jahr wissenschaftlich begleitet.

    Bereits zum zweiten Mal veranstaltet der Lehrstuhl für Marketing an der Universität Hohenheim den Hohenheimer Verhandlungswettbewerb "Battle of the Sexes". Verhandlungen sind im Wirtschaftsleben von zentraler Bedeutung. Allerdings sind sie in der betriebswirtschaftlichen Ausbildung von Universitäten bislang noch nicht sehr stark verankert. Der Lehrstuhl für Marketing der Universität hat dieses Defizit universitärer betriebswirtschaftlicher Ausbildung erkannt und bietet - zum Teil mit anderen Lehrstühlen des Instituts für Betriebswirtschaftslehre - in Hohenheim spezielle Veranstaltungen zum "Betriebswirtschaftlichen Verhandlungsmanagement" an. Um Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihr Verhandlungs-Know-how zu testen, Verhandlungserfahrung zu sammeln und zudem Spaß an Verhandlungen zu finden, wird seit 2006 jährlich der Hohenheimer "Battle of Sexes" veranstaltet.

    Anfahrtsskizze: www.marketing.uni-hohenheim.de/content/lehrstuhl/Wegbeschreibung.pdf
    Weitere Informationen zum "Hohenheimer Battle of the Sexes": www.verhandlungsforschung.de

    Kontaktadresse (nicht zur Veröffentlichung):
    Prof. Dr. Markus Voeth, Universität Hohenheim, Fachgebiet BWL (insbesondere Marketing)
    Tel.: 0711 459-22925, E-Mail: voeth@uni-hohenheim.de


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications
    German


     

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