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04/13/2007 12:23

Geschichte der Unigebäude wird lebendig

Dr. Martin Beyer Referat Kommunikation
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

    Bamberger Universitäts-Projekt UNIChron: Magazin ab sofort erhältlich.

    Was suchen Studierende im Schlachthaus? Was hat das Marcus-Haus mit einer Frauenklinik gemeinsam? Und warum feiern Professorinnen und Professoren im Kreuzgang der ehemaligen Dominikanerkirche? Diese und andere Rätsel lösen Bamberger Studierende in der Publikation UNIChron. In dem Magazin wird auf einzigartige Weise die Geschichte der Universi-tätsgebäude in der Weltkulturerbestadt Bamberg journalistisch aufbereitet.
    Studierende der Kommunikationswissenschaft haben in einem Projekt unter Leitung der Journalistin Dr. Kristina Wied 15 Artikel zur Geschichte der Bamberger Universitätsgebäude geschrieben - Faktenrecherche und Zeitzeugenbefragung inklusive. Die Texte wurden in dem Magazin UNIChron zusammengefasst. Die Studierenden kümmerten sich auch um das Layout sowie die Öffentlichkeitsarbeit rund um das Projekt. Das begeisterte auch den Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke und den Universitätsrektor Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, die die Schirmherrschaft für UNIChron übernommen haben.

    "Zwischen Bildung, Bier und ewigem Bund" lautet der Titel des Artikels über das Hochzeitshaus: Wo im 15. Jahrhundert das Wirtshaus "itzund zum Wilden Mann" untergebracht war, logierten später reiche Gäste - der Teil des Hauses an der Austraße wandelte sich zur vornehmsten Herberge der Stadt. In den 1970ern wurde der Teil abgerissen. "Lediglich der Bogen des Eingangsportals und die Fensterumrahmungen wurden aufgehoben", schreibt der Student Christian Porsch. Dem Gebäudeteil Richtung Kranen verdankt das Hochzeitshaus seinen Namen: Hier feierten die vermögenden Bürger ihre Vermählung. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gebäude neu aufgebaut. Heute studieren und forschen dort Geographen und Historiker.

    Auf den Spuren der Geschichte haben die Studierenden auch aktuelle Probleme der Universität kritisch beleuchtet. Das Konzept "Universität in der Stadt" bringt in der beengten Altstadt eine Raumnot mit sich, die bei 9200 eingeschriebenen Studierenden präsenter denn je erscheint. Dennoch ist es genau der Charme der verwinkelten Weltkulturerbe-Stadt, der die Studierenden, Professoren und Mitarbeiter stärker an die Universität bindet.
    Das Magazin erschien im Universitäts-Verlag Bamberg und kostet 7,80 Euro. Es ist ab sofort in den Geschäftsstellen des Fränkischen Tags sowie im Buchhandel erhältlich. Die ISBN ist 978-3-933463-23-4.


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    Criteria of this press release:
    Construction / architecture, Geosciences, History / archaeology, Media and communication sciences
    regional
    Scientific Publications
    German


     

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