idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Die Aufbauleistung des im Jahr 2005 gegründeten Deutschen Historischen Instituts in Moskau ist überzeugend gelungen, so das zentrale Ergebnis der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgten Evaluation durch den Wissenschaftsrat. Die Chancen des Instituts, die bereits erworbene Position in der russischen und deutschen Wissenschaftslandschaft in Zukunft weiter zu stärken, werden als gut eingeschätzt. "Es ist beeindruckend, wie sich das DHI Moskau innerhalb der letzten beiden Jahre zu einer wichtigen Adresse für russische und deutsche Historiker entwickelt hat", erläutert der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider. Damit sind die Voraussetzungen erfüllt, dass das Institut Mitte des Jahres 2009 in die Finanzierung des BMBF überführt werden kann. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und die Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius hatten die Gründung des Instituts über eine fünfjährige Anschubfinanzierung ermöglicht.
Das DHI Moskau würde damit das neunte Institut der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA). Diese Stiftung - im Jahr 2002 auf Empfehlung des Wissenschaftsrates gegründet - wurde ebenfalls einer Überprüfung unterzogen. Ihre bisherige Arbeit ist nach Einschätzung des Wissenschaftsrates grundsätzlich positiv zu bewerten. Allerdings hält er eine klarere Aufgabenteilung zwischen den Organen und Gremien der Stiftung für notwendig. Entsprechend sollten Errichtungsgesetz und Satzung geändert werden.
Hinweis: Die "Stellungnahme zur weiteren Entwicklung der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA) sowie zur künftigen Finanzierung des Deutschen Historischen Instituts Moskau" (Drs. 8183-07) wird im Netz als Volltext (www.wissenschaftsrat.de) veröffentlicht, sie kann aber auch bei der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates per E-Mail (post@wissenschaftsrat.de) angefordert werden.
http://www.wissenschaftsrat.de
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).