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Die Erfurter Universitätsbibliothek ist derzeit Hauptdrehort für den Kurzfilm "Keine zweite Gelegenheit" des Weimarer Nachwuchsregisseurs André Herrmann. Am Samstag, dem 17. November wird ab 16 Uhr die Kernszene des Films auf dem Vorplatz der Bibliothek gedreht. Wer dabei Polizeiautos, Feuerwehr und Blaulicht sichtet, braucht nicht in Sorge um die Uni-Bibliothek sein - alles nur Kino. Ob und wann der Diplomfilm des Studenten der Bauhaus-Universität Weimar den Weg auf die hiesigen Kinoleinwände findet, steht aber noch nicht fest.
Die Story des Films klingt spektakulär. "Keine zweite Gelegenheit ist die Geschichte eines jungen Studenten, der scheinbar über Nacht in der Bibliothek eingeschlossen wurde. In der Realität befindet er sich im Koma, die Bibliothek ist Schauplatz einer träumerischen Phantasie, in der er einer jungen Frau begegnet, sich zu ihr hingezogen fühlt. Kurz vor seinem Tod kehrt er in die Wirklichkeit zurück, erkennt seine Tat und realisiert, dass die junge Frau eines seiner Opfer geworden ist. "Keine zweite Gelegenheit" wolle nicht erklären, nicht mahnen, keine Dokumentation eines tatsächlichen Amoklaufs darstellen. "Anliegen des Films ist dem Zuschauer keine Wahrheit aufzuzwingen, keine Realität, vielmehr jedem die Möglichkeit zu überlassen, ein eigenes Bild, eigene Zusammenhänge herzustellen", so der Regisseur André Herrmann. Drehorte sind neben der Universitätsbibliothek Erfurt noch das Schwanseebad und die Weimarhalle in Weimar. Eine Beeinträchtigung des Nutzungsbetriebes der Bibliothek gab es durch die Dreharbeiten übrigens nicht, da diese ausschließlich am Wochenende oder in der Nacht stattfanden bzw. -finden.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
regional
Miscellaneous scientific news/publications, Organisational matters
German

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