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Initiative für Mädchen geht in die zweite Runde - Beteiligung von Schülerinnen auf 30 Prozent gestiegen
32 begeisterte "Smart Girls" im Alter von 11 bis 16 Jahren trafen sich am vergangenen Wochenende zum "Smart Girls Workshop" bei Motorola in Berlin. Die jungen Programmiererinnen machten sich dort fit für die neue Qualifikationsrunde des RoboCup Junior, dem Nachwuchswettbewerb des internationalen RoboCup. Start der Vorausscheidungen ist Februar 2008.
Die Initiative Smart Girls startete im Jahr 2007 mit dem Ziel, Mädchen über die verstärkte Teilnahme an Robotikwettbewerben langfristig für technische Berufsfelder zu begeistern.
"Es freut uns sehr, dass sich der Anteil der Mädchen, die am RoboCupJunior teilnehmen, innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt hat" so Sabine Mellies vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit. Der Anteil von Schülerinnen stieg seit Beginn des Projektes von 12 auf 30 Prozent.
Im Workshop tauschten die jungen Programmiererinnen manche Tipps und Kniffe sowie Erfahrungen aus vergangenen Wettbewerben aus. Sie lernten die Übertragung mit Bluetooth-Technik kennen und wendeten diese gleich praktisch bei der Programmierung ihrer Roboter an. "Man denkt sich etwas aus, programmiert es und sieht, dass es klappt. Das ist super!" so beschreibt Pascale (13) ihre Faszination bei der Roboterprogrammierung.
Die Smart Girls Teams stellten ihre diesjährigen Projekte vor und lernten die Bewertungskategorien der Jury kennen. Während einer Betriebsführung beim internationalen Kommunikationsunternehmen Motorola erfuhren die jungen Frauen, wo ihre technischen Fertigkeiten später einmal praktisch zum Einsatz kommen können.
Im Jahr 2007 qualifizierten sich alle Smart Girls Teams für die German Open des RoboCupJunior. Das Team aus Magdeburg schaffte es sogar bis zur Weltmeisterschaft nach Atlanta, USA, und gewann dort den Team-Programmierpreis.
Der RoboCupJunior ist eine weltweite Initiative, die mehr Jugendliche für Robotertechnik und Informatik begeistern möchte. Bislang dominieren bei Teilnehmenden aus Deutschland eher die Jungen das Bild des RoboCupJunior. Mit "Smart Girls" werden Schülerinnen der Sekundarstufen I und II angesprochen und ermutigt, im Rahmen von Mädchenteams an den Vorausscheidungen zur Teilnahme am RoboCup Wettbewerb teilzunehmen.
"Der Nervenkitzel bei den Turnieren ist toll!" bestätigt die 11jährige Clara.
Smart Girls ist ein Kooperationsprojekt des Fraunhofer Instituts IAIS (Intelligente Analyse- und Informationssysteme) und des Kompetenzzentrums Technik-Diversity Chancengleichheit e.V. Unterstützt wird die Initiative von der Motorola Foundation.
Mehr Informationen unter
http://www.smart-girls.info
Kontakt:
Sabine Mellies
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10 | 33602 Bielefeld
fon: 0521 - 106 7353 | fax: 0521 - 106 7371| eMail: kontakt@smart-girls.info
Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. fördert mit bundesweiten Projekten die verstärkte Nutzung der Potentiale von Frauen zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und Technik sowie die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern. http://www.kompetenzz.de
http://www.smart-girls.info - alle Informationen rund um das Projekt Smart Girls
Junge Programmiererinnen - Die Teilnehmerinnen des Smart Girls Workshops bei Motorola in Berlin
Source: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Criteria of this press release:
Electrical engineering, Energy, Information technology, Media and communication sciences
transregional, national
Miscellaneous scientific news/publications, Transfer of Science or Research
German

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