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Wissenschaft
Prof. Dr. Jörg Althammer ist neuer Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Unternehmensethik an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU). Althammer wurde zudem jetzt von der Institutsversammlung des Zentralinstituts für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) zu dessen Direktor gewählt. Er folgt damit Prof. Dr. Bernhard Sutor, der das ZFG zuletzt kommissarisch leitete. Althammer hat am ZFG seit 2006 die Federführung für das auf mehrere Jahre angelegte Projekt "Religion und Familienkultur", das sich der Diskrepanz zwischen dem christlichen Anspruch von Ehe und Familie und der alltäglichen Realität widmet.
Prof. Dr. Jörg Althammer (geb. am 28. Juni 1962) ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach dem Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg promovierte er 1993 bei Prof. Dr. Heinz Lampert mit einer Arbeit zur Vermögenspolitik und habilitierte sich 1998 zu einem familienpolitischen Thema. Von 1999 bis 2001 vertrat er den Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpolitik an der Universität Passau, im Januar 2002 erhielt er den Ruf auf den Lehrstuhl für Sozialpolitik und Sozialökonomik der Ruhr-Universität Bochum, an der er zuletzt tätig war. Professor Althammer ist Autor zahlreicher Aufsätze zu aktuellen wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen und Koautor des "Lehrbuchs der Sozialpolitik", das an zahlreichen Universitäten als Standardliteratur verwendet wird. Er ist Mitglied des sozialpolitischen Ausschusses sowie des Ausschusses für Bevölkerungsökonomie beim Verein für Socialpolitik. Darüber hinaus ist er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wissenschaftlicher Berater des Bundes katholischer Unternehmer (bku). Zudem fungiert er als wissenschaftlicher Berater der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz.
Hintergrund:
Das Zentralinstitut für Ehe und Familie (ZFG) in der Gesellschaft an der KU hat die Erforschung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für das Zusammenleben von Kindern und Eltern zum Ziel. Die Forschungsprojekte werden in enger Zusammenarbeit mit Partnern in Kirche, Wirtschaft und Politik konzipiert und umgesetzt. In Kooperation mit dem Katholischen Militärbischofsamt (KMBA) wurden die Auswirkungen von Fern-Beziehungen von Soldaten zu ihren Partnern untersucht und eine Handreichung für die Militärseelsorge erstellt. Gemeinsam mit dem KMBA bietet das Institut eine berufsbegleitende Weiterbildung für Seelsorger zum "Spektrum Familie" an. Zudem wurde der KU unter Projektleitung des ZFG als erste bayerische Universität das Zertifikat "Familiengerechte Hochschule" der Hertie-Stiftung verliehen. Seit mehr als zwei Jahren befasst sich ein interdisziplinäres Projekt des ZFG mit dem Thema "Religion und Familienkultur".
Criteria of this press release:
Economics / business administration, Philosophy / ethics, Religion, Social studies
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German

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