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Wissenschaft
Projektorientierte, überregionale Kooperationen, Leistungsschau der Gesundheitswirtschaft, gemeinsames Engagement im Ausland
Berlin - In der Berliner Vertretung des Landes Schleswig-Holstein hat sich (am Mittwoch, 13.02.2008) der Verein "Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen e.V." gegründet. Der Verein will die Gesundheitswirtschaft als Zukunftsbranche stärken. Hierbei steht die projektorientierte Kooperation zwischen den Regionen im Vordergrund.
Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den stark expandierenden Branchen. Bis zum Jahre 2020 können in Deutschland rund eine Million neue Jobs entstehen, so der Vorsitzende des neuen Vereins, PD Dr. Josef Hilbert vom Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen. Ein wesentlicher Faktor ist hier die demografische Entwicklung in Deutschland. Die Altersstruktur der Bevölkerung verändert sich und verlangt verstärkt nach alters- und indikationsspezifischen Produktangeboten.
Integrierte Modelle in der Versorgung und kooperierende interdisziplinäre wissenschaftliche Ansätze stärken den Medizin- und Technologiestandort Deutschland und führen schneller zu Patenten und damit zu unternehmerischen Chancen. Der Verein "Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen" fördert solche Kooperations- und Netzwerkansätze. Der Verein, so Hilbert, bringt regionalspezifische Exzellenzen in einen bundesweiten Kontext. Dieses ist wichtig, um Entwicklungen in der medizinischen Versorgung, in Forschung und Wissenschaft sowie bei Produkten und Dienstleistungen zu optimieren und zu forcieren.
Ein weiterer Schwerpunkt ist es, im Ausland auf die Leistungsfähigkeit der deutschen Gesundheitswirtschaft aufmerksam zu machen. In Deutschland will der Verein eine gemeinsame Leistungsschau der Gesundheitswirtschaft initiieren. An verschiedenen Standorten sollen die großen Potenziale der Regionen an konkreten Beispielen präsentiert werden.
Der Verein hat seinen Sitz in Berlin:
Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen e.V.
gesundheitsregionen@agentur-wok.de
http://www.agentur-wok.de
Die Gründungsmitglieder sind:
Gesundheitsinitiative Schleswig-Holstein
BioCon Valley GmbH (Mecklenburg-Vorpommern)
Gesundheitsinitiative Bremen
Netzwerk Gesundheitswirtschaft / Health Capital Berlin-Brandenburg
Gesundheitsstadt Berlin e. V.
Gesundheitsnetzwerk Weser Ems
Verein zur Förderung von Innovationen in der Gesundheitswirtschaft Ostwestfalen-Lippe
MedEcon Ruhr e. V. (Ruhrgebiet)
Initiative Gesundheitswirtschaft Rheinland-Pfalz
Initiative Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V.
Gesundheitsnetzwerk Deutschland Mitte-Südwest
Weitere regionale Initiativen haben ihr Interesse an einer Mitgliedschaft bekundet.
Die Gründungsversammlung hat folgende Vorstandsmitglieder gewählt:
Vorsitzender: PD Dr. Josef Hilbert, (MedEcon Ruhr e.V, Ruhrgebiet)
Stellv. Vorsitzende: Dr. Wolfgang Blank (BioCon Valley, Mecklenburg Vorpommern), Dr. Franz Dormann (Gesundheitsstadt Berlin e.V.)
Ferner sind alle Gesundheitsregionen im Vorstand personell repräsentiert.
Institut Arbeit und Technik
der Fachhochschule Gelsenkirchen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Braczko
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
Tel.: +49-209/1707-176
Fax: +49-209/1707-110
E-Mail: braczko@iat.eu
info@iat.eu
http://www.iat.eu
Criteria of this press release:
Medicine, Nutrition / healthcare / nursing
transregional, national
Organisational matters
German

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