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Zusätzlich zum längst etablierten Teilzeitmodell führt die Hochschule Offenburg nun die Telearbeit ein. Somit können Mitarbeiter künftig von zu Hause aus arbeiten. Außerdem bietet die Hochschule ihren Mitarbeitern Kinderbetreuung während der Schulferien an.
Die Hochschule Offenburg kann sich in die kurze Schlange der wenigen Arbeitgeber einreihen, die ihren Beschäftigten Telearbeit anbieten: In Deutschland arbeiten erst 6,8 % der Erwerbstätigen als Telearbeiter. Mit ihren äußerst flexiblen Teilzeitmodellen ist die Offenburger Hochschule schon lange Vorbild für mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur. Und mit der erst kürzlich ins Leben gerufenen Betreuung für Kleinkinder in den Schulferien wurde eine neue Maßnahme für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eingeführt.
Dank der kooperativen Zusammenarbeit der Hochschulleitung mit dem Personalrat, der Beauftragten für Chancengleichheit und der Gleichstellungsbeauftragten konnte mit dem Abschluss einer Dienstvereinbarung über die Einführung von Telearbeit vor wenigen Tagen nunmehr ein weiterer Baustein zur familiengerechten Hochschule gesetzt werden. Die Telearbeit ist jetzt neben der Gleitzeit ein weiterer Schritt zur Flexibilisierung der Arbeitszeit. Entschieden hat sich die Hochschule für die alternierende Telearbeit, d. h. ein Wechsel zwischen häuslicher und betrieblicher Arbeitsstätte in regelmäßigem Rhythmus. Diese Telearbeit ermöglicht den Beschäftigten, den Beruf besser mit ihrer individuellen Lebensführung zu vereinbaren, insbesondere mit ihren familiären Pflichten wie Betreuung von Kindern oder Pflege von Angehörigen.
"Natürlich hat es zuerst Vorbehalte gegeben", erinnert sich der Verwaltungsdirektor, Thomas Wiedemer. "Aber diese Befürchtungen werden sich schnell legen. Wir sind eine technisch und organisatorisch moderne Verwaltung; das ist sicherlich ein Garant für den Erfolg. Ändern wird sich die Art der Kommunikation - neben der Selbstdisziplin eine der wichtigsten Voraussetzungen für Telearbeitende", so Wiedemer. Weiter betont er: "Wir treffen für jeden Fall individuelle Vereinbarungen. Wichtig ist, dass unterm Strich beide profitieren: die Mitarbeiter und die Hochschule. Solange das Gesamtgefüge läuft, sind viele Varianten denkbar."
Schon jetzt wird das neue Modell der Telearbeit von Mitarbeitern in Anspruch genommen. Wie etwa von Carolina Bernal Restrepo, die ihre junge Familie und ihren Beruf als Ingenieurin besser vereinbaren kann, wenn sie einen Großteil der Arbeit zu Hause erledigt und sich außerdem dadurch viel Fahrtzeit spart.
Erklärtes Ziel der Hochschule für die nahe Zukunft ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei den Beschäftigten zu verbessern und dafür geeignete Maßnahmen zu ergreifen. "Wir erhoffen uns von familiengerechten Arbeitsbedingungen natürlich auch einen Vorteil im Wettbewerb um qualifiziertes Personal. Auf längere Sicht sollen sie helfen, erfahrene und wertvolle Mitarbeiter zu halten und neue zu gewinnen", so der Wunsch der Hochschulleitung.
Kontakt:
Verwaltungsdirektor Thomas Wiedemer, Tel.: 0781 / 205-211, E-Mail: wiedemer@fh-offenburg.de
Hochschulmitarbeiterin Carolina Bernal Restrepo kann dank neu eingeführter Telearbeit ihre junge Fam ...
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Organisational matters, Science policy
German

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