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Wissenschaft
Bonn, 18.03.2008. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Hebräische Universität Jerusalem haben heute in Israel in einem gemeinsamen Festakt das Zentrum für Deutschlandstudien eröffnet. Die Zeremonie fand im Beisein von Bildungs- und Forschungsministerin Dr. Annette Schavan und dem israelischen Erziehungsminister Professor Yuli Tamir statt. Professor Stefan Hormuth würdigte als Präsident des DAAD in seinem Grußwort die besondere Bedeutung des Zentrums für die deutsch-israelischen Wissenschaftsbeziehungen. Ziel von Forschung und Lehre am Zentrum für Deutschlandstudien ist die Vermittlung einer Deutschlandexpertise für eine junge Generation von Multiplikatoren. Das Zentrum in Jerusalem ist Teil eines weltweiten, vom DAAD geförderten Netzwerkes von Zentren für Deutschlandstudien an international renommierten Universitäten.
Die Aktivitäten des Zentrums an der Hebräischen Universität, das von Professor Dr. Bianca Kühnel geleitet wird, konzentrieren sich interdisziplinär in Forschung und Lehre auf eine wissenschaftlich differenzierte und anspruchsvolle Auseinandersetzung mit Deutschland und Europa nach 1945. Gleichzeitig spielt auch die europäische Dimension der historischen und aktuellen Entwicklungen in Deutschland eine wichtige Rolle für die Ausrichtung des Zentrums für Deutschlandstudien.
Die dort vermittelte Fachexpertise ist anwendungsorientiert, interdisziplinär, regional- und gegenwartsbezogen ausgerichtet. Damit wird sie nicht nur den wissenschaftlichen Dialog befruchten, sondern auch der Ausbildung von deutschlandkundlichen Praktikern in Wirtschaft, Politik und Medien dienen. Für eine Förderdauer von fünf Jahren fließen dem Zentrum an der Hebräischen Universität jährlich 250.000 Euro aus Mitteln des Auswärtigen Amtes zu. Die Hebräische Universität bringt noch einmal dieselbe Summe auf.
Bereits im Oktober 2007 startete das Zentrum in Jerusalem mit dem Master-Studiengang "Deutschlandstudien". Jährlich werden hier etwa 20 Studierende aufgenommen. Zudem finden Doktoranden und Postdoktoranden die nötige fachliche Betreuung, um auf hohem Niveau über deutschlandbezogene Themen arbeiten zu können. Neben dem Lehrkörper der hebräischen Universität ergänzen Gastdozenten aus Deutschland das Lehrangebot.
Im Internet präsentiert sich das Zentrum unter www.ef.huji.ac.il.
Kontakt:
Dr. Renate Dieterich
Referatsleiterin Nordafrika/Nahost
Tel.: 0228 / 882-204
E-Mail: dieterich@daad.de
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
Mail: presse@daad.de
www.daad.de
Kennedyallee 50
D - 53175 Bonn
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Studies and teaching
German

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