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Wissenschaft
Die beiden ETH von Zürich und Lausanne gehen mit Nokia eine Forschungs- und Technologiepartnerschaft ein. An der Ecole Polytéchnique Fédérale de Lausanne (EPFL) wird zu diesem Zweck im Juni das Nokia Research Center eröffnet.
Nokias Zusammenarbeit mit der EPFL und der ETH Zürich hat zum Ziel, eine vernetzte Welt zu schaffen, in der die Menschen untereinander kommunizieren und über das Internet die physische Welt mit der virtuellen Welt verbinden können. Der Zugang von einem mobilen Gerät zum "Internet of Things", dem Internet der Dinge, wird es den Menschen ermöglichen, Informationen aus ihrer physischen Umgebung zu sammeln und zu filtern, je nach ihrem Standort oder ihren Vorlieben, und sie mit ihren Freunden oder ihren "Communities" zu teilen.
Die erste gemeinsame Forschungsagenda wird sich auf folgende Punkte konzentrieren:
- Neue Interaktions-Formen und Technologien, die alle menschlichen Sinne einbeziehen
- Dienstleistungen und Anwendungen, die benutzerbasiert sind und Dinge wie z. B. den Ort oder persönliche Vorlieben berücksichtigen; d.h. Informationen, die von Sensoren in einem mobilen Gerät oder von Sensoren in der Umgebung übermittelt werden
- Internetdienste und Technologien, welche die Möglichkeiten des mobilen Web erweitern
"Die ETH Zürich begrüßt die Forschungsbemühungen ihrer starken Partner und sieht in der Zusammenarbeit eine Chance, neue und innovative Lösungen zu entwickeln für das, was heute als Internet der Dinge bezeichnet wird", erklärte Prof. Peter Chen, Vizepräsident für Forschung an der ETH Zürich. Wissenschaftler aus drei verschiedenen Departementen der ETH Zürich (Informatik; Management, Technologie und Ökonomie; sowie Informationstechnologie und Elektrotechnik) sind am Forschungsprogramm beteiligt.
"Nokia hat schon viel geforscht auf dem Gebiet der "allgegenwärtigen Kommunikation" und betrachtet das Verschmelzen von digitaler und physischer Welt als ein Hauptziel der Mobilität. Wir haben uns entschieden mit den beiden ETH zusammen zu arbeiten, weil beide Hochschulen über grosse Expertise in diesen Gebieten verfügen", sagte Dr. Bob Iannucci, Nokia Chief Technology Officer und Leiter des Nokia Research Center.
Das Nokia Research Center arbeitet mit Top-Universitäten und Forschungsinstitutionen zusammen wie dem MIT und der Stanford University in den USA sowie der University of Cambridge, Großbritannien. Das neue Nokia Research Center Lausanne wird am 5. Juni 2008 auf dem Campus der EPFL eröffnet.
Weitere Informationen
ETH Zürich
Media Relations
Telefon +41 (0)44 632 40 39
media_relations@cc.ethz.ch
Nokia
Communications
Telefon +358 7180 34900
press.services@nokia.com
Criteria of this press release:
Electrical engineering, Energy, Information technology
transregional, national
Research projects, Transfer of Science or Research
German

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