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04/09/2008 17:10

Einführung eines zukunftsweisenden Haushalts- und Rechnungswesens in Ilsenburg

Dipl.-Kfm. (FH) Andreas Schneider Pressestelle
Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

    In der "Alt Ilsenburger Nagelschmiede" unterzeichneten am Freitag, dem 4. April 2008, Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann und Wilfried Obermüller, Bürgermeister der Stadt Ilsenburg, eine gemeinsame Leistungsvereinbarung über die Einführung eines modernen, speziell konzipierten Haushalts- und Rechnungswesens.

    Die wissenschaftliche Leitung übernimmt Dr. Stefan Krüger vom Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz in Halberstadt. Darüber hinaus ist die Hochschule auch für die wissenschaftliche Beratung und Verallgemeinerung der Ergebnisse verantwortlich, die Stadt Ilsenburg stellt dafür personelle und finanzielle Mittel zur Verfügung. Ziel ist es, eine praktikable Doppik und eine wirksame Kosten-Leistungsrechnung zu implementieren, wobei die gesetzlichen Orientierungen des Landes Sachsen-Anhalt zu berücksichtigen sind. "In Zukunft werden wir genauer wissen, ob die Kommune reicher oder ärmer wird. Es wird eine genaue Prozessanalyse geben, die es ermöglicht, effektiver und ergebnisorientierter vorzugehen. Kurz gesagt: es wird deutlicher, was bei einzelnen Aufgaben wie der Erstellung eines Personalausweises aufgewendet wird und was schließlich dabei heraus kommt", fasste Dr. Stefan Krüger zusammen.

    Auch Rektor Willingmann lobte das innovative Projekt: "Für die Hochschule Harz ist dieses Projekt insbesondere deshalb so interessant und erfreulich, da hier nicht auf externe Expertise zurückgegriffen wurde, sondern sowohl die fachlichen als auch personellen Ressourcen der Hochschule genutzt werden. Mehrere Studenten des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften werden in die Implementierung einbezogen, können so sich und ihr Wissen einbringen und gleichzeitig wertvolle Praxiserfahrung sammeln". Auch Wilfried Obermüller freute sich über die gute Zusammenarbeit: "Ein besonders positiver Nebeneffekt der Doppik-Einführung ist natürlich die Besetzung zukünftig freiwerdender Stellen in der Verwaltungsgemeinschaft. In der jüngsten Vergangenheit wurden bereits drei Absolventen der Hochschule Harz fest übernommen, ganz klar weil sie zu den am besten ausgebildeten gehörten. Ein Trend, der sich auch in Zukunft fortsetzen wird, besonders wenn man sich über solche Projekte schon kennen gelernt hat, so Bürgermeister Obermüller bei der Unterzeichnung der Leistungsvereinbarung in Ilsenburg.


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    Unterzeichnung der Leistungsvereinbarung durch Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann der Hochschule Harz (l.) und Wilfried Obermüller, Bürgermeister der Stadt Ilsenburg (r.)
    Unterzeichnung der Leistungsvereinbarung durch Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann der Hochschule Har ...


    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications, Organisational matters
    German


     

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