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Wissenschaft
Die Musikwelt feiert in diesem Jahr den 175. Geburtstag von Johannes Brahms (1833-1897), einem der größten deutschen Komponisten überhaupt. Das 17. Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck würdigt ihn vom 30. April bis zum 7. Mai unter dem Motto "Brahms und die bürgerliche Musikkultur".
In fast allen musikalischen Gattungen - von der Oper einmal abgesehen - schuf Johannes Brahms Werke, die weltweit zum festen Repertoire von Orchestern, Chören, Kammermusikensembles und Gesangssolisten zählen. In den zehn Festival-Konzerten steht die Kammermusik im Mittelpunkt, die in der privaten Sphäre der ambitionierten Bürgerhäuser und Salons des 19. Jahrhunderts erklang. Neben Kompositionen von Brahms erklingen Werke von Clara und Robert Schumann, Mendelssohn, Chopin und Strauss. So auch bei der Eröffnung am 30. April, bei der die renommierten Dozenten der Musikhochschule Lübeck zusammen mit ihren jahrgangsbesten Studierenden Serenaden von Brahms und Strauss präsentieren (weitere Kammermusikkonzerte am 3. Mai "Oper im bürgerlichen Salon" und 4. Mai "Kammermusik III"). Mit dem Klavierabend steht das wohl populärste Instrument der bürgerlichen Musikkultur im Mittelpunkt (1. Mai). Musikwissenschaftliche Bezüge stellen der Themenabend "Ein Abend bei Billroth" (2. Mai), ein moderiertes Nachtkonzert (3. Mai, 22 Uhr) sowie das Literaturkonzert "Brahms in Musik und Briefen" (5. Mai) her. Zwei Sinfoniekonzerte am 6. und 7. Mai beschließen das Festival. Es spielt das Hochschulorchester unter Leitung des renommierten Dirigenten Peter Gülke (Berlin). Auf dem Programm stehen neben sinfonischen Werken von Schumann Brahms' Chorwerke "Nänie" und "Alt-Rhapsodie". Im Brahms-Jubiläumsjahr erhält die Brahms-Galerie der Musikhochschule wieder ein neues Bild, diesmal geschaffen vom Lübecker Künstler Gunther Fritz ("Präludium" am 30. April um 18 Uhr).
Eine von der Possehl-Stiftung geförderte Sonderausstellung des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck rekonstruiert Brahms' Musikzimmer in seiner Wiener Wohnung. Daneben zeigt sie mit Musikhandschriften, Briefen Notendrucken und Fotografien kostbare Exponate aus der Lübecker Sammlung (geöffnet vom 10. Mai bis zum 30. August, mittwochs und samstags 14 bis 18 Uhr).
Die Musikhochschule feiert ihr überregional renommiertes Festival mittlerweile zum 17. Mal. 1991, dem Jahr der Gründung des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck, entstand auch das Brahms-Festival, das bundesweit zu den wichtigsten Brahms gewidmeten Veranstaltungen zählt. Kartenvorverkauf Lübeck: "Konzertkasse" (0451/702320), "Klassik-Kontor" (0451/705976), Eintrittspreise: 10 bis 15 Euro (ermäßigt 5 bis 8 Euro).
http://www.mh-luebeck.de - das detaillierte Programm
http://www.brahms-institut.de - Informationen zum Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck
Criteria of this press release:
Art / design, Music / theatre
transregional, national
Miscellaneous scientific news/publications
German

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