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04/25/2008 10:36

Die 20.000ste Schülerin prüfte sich vor dem Studium selbst

Eberhard Scholz Pressestelle
Universität Bremen

    Pünktlich zu Beginn des Sommersemesters absolvierte soeben die 20.000ste Studieninteressierte den Online-Studienberatungstest im Verbund Norddeutscher Universitäten. So große Nachfrage innerhalb eines Jahres werten die Universitäten Bremen, Greifswald, Hamburg, Oldenburg und Rostock als Erfolg, die gemeinsam die Selbsttests anbieten.

    Schülerinnen und Schüler können mit den Selbsttests ihre persönlichen Stärken und Schwächen für ein Studium erproben und einen realistischen Eindruck von den Studienanforderungen gewinnen. Die Selbsttests gibt es für fünf Studienfelder (Naturwissenschaften, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, Sprach- und Geisteswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften), damit werden fast 90% aller Studienfächer abgedeckt. In Deutschland dürfte es bislang kein vergleichbar umfassendes SelfAssessment-Angebot geben, das allen Interessierten kostenlos zur Verfügung steht.

    "Von dem Beratungsangebot profitieren die Studieninteressierten und die anbietenden Universitäten gleichermaßen", ist sich Dr. Karin Fischer-Bluhm, Geschäftsführerin des Verbundes Norddeutscher Universitäten sicher. "Das Studienangebot ist inzwischen so ausdifferenziert und vielfältig, dass sich Schülerinnen und Schüler nur schwer darin zurechtfinden. Universitäre Studienberatung braucht deshalb mehr Angebote als kommentierte Angebotsverzeichnisse und persönliche Beratungsgespräche. In den Selbsttests werden die Anforderungsprofile der Studienfächer publik und Studieninteressierte können vor jedem persönlichen Kontakt mit der Universität feststellen, ob das angestrebte Studienfach ihren Erwartungen, sowie den persönlichen Fähigkeiten und Vorlieben entspricht. Darüber hinaus werden ihnen passende Studienalternativen aufgezeigt, wenn die Ergebnisse für sie nicht eindeutig sind. So können Fehlentscheidungen und Enttäuschungen vermieden, Zeit und Geld gespart werden. Die Universitäten im Nordverbund sehen in den Selbsttests einen weiteren Hebel, das Studium studierbar zu machen und Studienabbrüchen vorzubeugen. Nicht zu vergessen, dass Studierende, die mit realistischen Erwartungen ihr Studium beginnen, mit mehr Freude und Engagement bei der Sache sind. Entsprechend wird den Lehrenden und Mit-Studierenden die Arbeit in den ersten Semestern erleichtert. So profitieren letztlich alle davon, wenn sich Studieninteressierte bewusst mit ihrer Studienwahl auseinander setzen und eine für sie passende Entscheidung treffen können."

    Die Nachfrage nach den Selbsttests gibt ihr Recht. Derzeit registrieren sich pro Woche ca. 250 Interessierte - mit steigender Tendenz. Die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewinnt laut eigener Angabe durch den Selbsttest neue Informationen über das Studium sowie die eigenen Stärken und Schwächen und zwei von drei Studieninteressierten sind von dem Angebot so überzeugt, dass sie es anderen weiterempfehlen wollen.

    Die Selbsttests wurden von Professor Lutz F. Hornke (Betriebs- und Organisationspsychologie der RWTH Aachen University) und seinem Team entwickelt. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich seit Jahren mit innovativen Studienberatungsansätzen. Sie implementierte u. a. Selbsttest-Angebote für die RWTH Aachen University und den TU9-Verbund, eine Kooperationsgemeinschaft von neun technischen Universitäten. Letztere Versionen werden in deutscher und englischer Sprache für in- und ausländische Studierende angeboten, deren Erstellung der DAAD gefördert hatte.

    Weitere Informationen zum Selbsttest und zur Teilnahme unter: http://www.selfassessment.uni-nordverbund.de

    Weitere Informationen:

    Verbund Norddeutscher Universitäten
    Sprecher: Prof. Dr. Wilfried Müller, Rektor der Universität Bremen,
    Geschäftsstelle: Dr. Karin Fischer-Bluhm
    Universität Hamburg,
    Edmund-Siemers-Allee 1
    20146 Hamburg
    Tel. 040 42838 6317
    Fax: 040 42838 5363 oder -2449
    E-Mail: fischer-bluhm@uni-hamburg.de
    http://www.uni-nordverbund.de


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

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