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Förderung des Informationsaustauschs zwischen Forschung und Industrie angestrebt
Die IBM Deutschland Entwicklung GmbH und die Fakultät Informatik der Universität Stuttgart haben ein IBM Technology Partnership Center (ITPC) gegründet. Ziel des neuen Zentrums ist es, den Austausch von Wissen und Informationen zwischen dem Entwicklungszentrum und der Hochschule zielgerichtet und strukturiert zu fördern. Neben gemeinsamen Forschungsprojekten in den Bereichen Sensortechnik, Daten Management, Service-orientierte Architektur (SOA) und Prozessmanagement sind Lehrangebote und Vortragsreihen sowie ein Angebot für die individuelle Betreuung und Beratung von Studentinnen und Studenten geplant.
Die Fakultät Informatik der Universität Stuttgart und das deutsche IBM Entwicklungszentrum arbeiten bereits seit längerer Zeit gemeinsam an Softwareprojekten in den Bereichen Daten Management, Sensortechnik, sowie Geschäftsprozessoptimierung. "Das bestehende und gute Verhältnis zwischen uns konstituieren wir nun durch die Gründung des IBM Technology Partnership Center. Damit möchten wir den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft intensivieren," erläutert Dirk Wittkopp, Direktor WebSphere Portal & Workflow Development bei der IBM Deutschland Entwicklung GmbH.
"Praxisnahe Forschung und Lehre ist gerade für die Angewandte Informatik wichtig. Durch das ITPC und die geographische Nachbarschaft der beiden Partner wird die bestehende Kooperation mit IBM langfristig ermöglicht," erklärt Prof. Dr. Frank Leymann, Direktor des Instituts für Architektur von Anwendungssystemen an der Universität Stuttgart. Dirk Wittkopp und Professor Leymann werden auch gemeinsam die Leitung des Centers übernehmen.
Hauptaufgaben des IBM Technology Partnership Centers sind die Etablierung und Koordination wechselseitiger Lehr- und Vortragsreihen, Innovationstage zu Themen wie beispielsweise Service-orientierte Architekturen, "Das Internet der Anwendungen", Daten und Medieninhalte, energiesparende Informationstechnologien sowie gemeinsame Projekte im Rahmen von Diplom- und Studienarbeiten. Zudem wird ein Betreuungs- und Beratungsprogramm (Mentoring) für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter durch Mitarbeiter des Böblinger Entwicklungszentrum angeboten. "Durch die engere Kooperation mit der Universität Stuttgart haben wir die Möglichkeit, mit Studentinnen und Studenten frühzeitig in Kontakt zu kommen, sie in gemeinsamen Entwicklungsprojekten kennenzulernen und für unsere Technologien zu begeistern", erklärt Dirk Wittkopp. "Außerdem können alle Beteiligten technische Herausforderungen der Softwareentwicklung auf wissenschaftlich aktuellem Niveau diskutieren. Diesen Austausch mit Hochschulen sehen wir als einen der zentralen Schlüssel zu unserem eigenen Innovationspotential", so Wittkopp weiter. "Die Kooperation erlaubt einen Wissenstransfer in beide Richtungen: Aktuelle Forschungsergebnisse können schneller in Produkte umgesetzt werden und die Wissenschaftler sind stets über neueste Entwicklungen aus der Industrie auf dem Laufenden. Hierdurch wird die Innovationskraft der Forschung und Industrie in der Region gestärkt", erläutert Leymann.
Darüber hinaus sind auch Projekte im Rahmen des IBM Programms Center of Advanced Studies (CAS) angedacht. Mit den im Rahmen von CAS zur Verfügung gestellten Finanzmitteln in Höhe von rund 60.000 Euro pro Jahr und maximaler Laufzeit von drei Jahren fördert IBM ausgewählte Forschungsprojekte an Hochschulen, die einen Bezug zu strategischen Entwicklungs- und Forschungsaktivitäten des Unternehmens haben.
Weitere Informationen für Journalisten:
Simone Endruweit
IBM Deutschland Entwicklung GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (07031) 16-4206
Telefax: (07031) 16-2053
sendru@de.ibm.com
Criteria of this press release:
Information technology
regional
Organisational matters, Research projects
German

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