idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Studierende in Niedersachsen
HANNOVER. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, hat darauf hingewiesen, dass die wiederholt von der hochschulpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Gabriele Andretta, geäußerte Kritik am Hochschulstandort Niedersachsen nicht mehr ist als "ein alter Zopf". "Alle Vergleiche, Rankings und Wettbewerbe zeigen, dass die niedersächsischen Hochschulen attraktive Studienangebote bereithalten und auf den Wettbewerb mit den Hochschulen in den anderen Bundesländern gut vorbereitet sind."
Das beweisen sowohl die Erfolge beim Exzellenzwettbewerb als auch beim Wettbewerb "Profil und Kooperation" des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, bei dem die niedersächsischen Hochschulen mit Abstand am besten abgeschnitten haben.
Bei den Wanderungsbewegungen der Studierenden, bei denen Niedersachsen seit Jahrzehnten Studierende "exportiert", ist die besondere regionale Situation mit den Stadtstaaten Bremen und Hamburg zu berücksichtigen, die beide aus dem Umland einen "Importüberschuss" zu verzeichnen haben. "Frau Andretta ignoriert hier wie bereits in den Vorjahren, dass der Wanderungssaldo vom Flächenland Niedersachsen vor allem nach Bremen und Hamburg seit 25 Jahren in etwa konstant geblieben ist. Die Interpretation, dass dies auf mangelnde Attraktivität unserer Hochschulen in Niedersachsen zurückzuführen sei, ist nicht haltbar und schadet unseren Hochschulen."
Die Einführung der Studienbeiträge als Grund für die Wanderungsbewegungen heranzuziehen, ist schlichtweg falsch: Der höchste Wanderungssaldo war 1995 unter der Vorgängerregierung mit 32.039 Studierenden zu verzeichnen.
Auch die positive Entwicklung der Studienanfängerzahlen im Wintersemester 2007/08 (plus neun Prozent) beweist, dass Niedersachsen für die Studierenden weiterhin sehr gute Voraussetzungen bietet.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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