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Wissenschaft
Exzellenzcluster QUEST startet
HANNOVER. Was geschah direkt nach dem Urknall? Wie können Uhren und andere Geräte noch viel genauer messen und wie sieht die nächste Generation von Erdbeobachtungssystemen aus?
Mit diesen und verwandten Fragestellungen beschäftigt sich die Quantenphysik und speziell der Exzellenzcluster QUEST in Niedersachsen, der heute offiziell seine Arbeit aufnimmt.
Im Oktober 2007 wurde die Förderung des Exzellenzclusters QUEST
(Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research) an der Leibniz Universität Hannover im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes bewilligt. Ausgestattet mit 6,5 Millionen Euro pro Jahr, bietet QUEST den beteiligten Wissenschaftlern herausragende Rahmen-bedingungen für eine kreative und innovative Forschungsarbeit.
In den vier Bereichen Quantenengineering, Quantensensoren, Raum-Zeit-Forschung und Neuartige Technologien werden in den kommenden fünf Jahren rund 60 neue Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusätzlich zu den bisherigen 190 Mitarbeitern Forschung am Quantenlimit betreiben. Sie werden die schon heute verfügbaren Quantentechnologien weiter verfeinern, um damit grundlegende Fragen der Physik zu beantworten, anwendungsorientiert zu arbeiten und neues Wissen zu entwickeln.
QUEST schafft hierfür eine neue Infrastruktur und neue Arbeitsgruppen, die die vorhandene Forschungskompetenz der Institute strategisch erweitert. Beispielsweise werden durch QUEST bereits in diesem Jahr acht neue Professuren und mehr als zehn Forschergruppen und Nachwuchsforschergruppen an der Leibniz Universität Hannover und bei ihren Partnern eingerichtet.
"Die Exzellenzinitiative hat in der gesamten niedersächsischen Hochschullandschaft eine enorm positive Bewegung erzeugt. Die Hochschulen, die sich in einem Feld von über 300 Bewerbungen für die drei Förderlinien durchgesetzt haben, können sich zu den Spitzenhochschulen in Deutschland zählen. Die Bewilligung des Excellenzclusters QUEST ist eine große Auszeichnung für den Fachbereich Physik und auch für die Leibniz Universität insgesamt, zu der wir alle Beteiligten nur beglückwünschen können", so Wissenschaftsminister Lutz Stratmann
QUEST arbeitet als interdisziplinäre Quantenwerkstatt, denn es vereint das Expertenwissen der Leibniz Universität Hannover, des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Hannover und Potsdam), der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig, des Laserzentrums Hannover e.V. und des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation in Bremen, um sich den Herausforderungen der modernen Physik in innovativen Forschungsgebieten zu stellen.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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