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Neues Online-Tool für Kommunen: "Sozialplanung für Senioren"
Gütersloh, 8. September 2008. Seit kurzem erleichtert ein neues Online-Tool die Planung kommunaler Seniorenpolitik. Das Instrument zur "Sozialplanung für Senioren" hilft den Kommunen dabei, Informationen zur Lebenssituation ihrer älteren Menschen systematisch zu erfassen. Damit können Sozialplaner dringend notwendige Entscheidungen für eine zukunftssichere kommunale Seniorenpolitik auf Basis einer fundierten Bestandsaufnahme treffen. Das Online-Tool ist auf der Website www.sozialplanung-senioren.de kostenfrei im Internet zugänglich.
In Zeiten des demographischen Wandels und einer stetig älter werdenden Gesellschaft ist das Kriterium der Seniorenfreundlichkeit für Kommunen ein Schlüsselfaktor zur Sicherung ihrer Standort-Attraktivität. Das kommunale Planungsinstrument "Sozialplanung für Senioren" (kurz: "SoSe") ermöglicht eine stadtteil- oder quartiersbezogene Analyse der aktuellen Lage und künftiger demographiebedingter Entwicklungen. Die Kommunen können das neue Online-Tool beispielsweise nutzen, um mit Hilfe gesicherter Daten für Problemlagen zu sensibilisieren, etwaige Defizite und Handlungsbedarf zu identifizieren und seniorenpolitische Entscheidungen besser vorzubereiten.
Anhand von differenzierten Indikatoren und Kennzahlen lässt sich mit dem Online-Tool eine Fülle relevanter Lebensbereiche der Senioren erfassen und abbilden: beispielsweise Informationen zum Anteil von älteren Singles und Migranten, zur Wohnsituation, zum bürgerschaftlichen Engagement, zur ärztlichen Versorgung und vieles andere mehr. Die "Sozialplanung für Senioren" unterstützt eine kleinräumige Ermittlung, Interpretation und Fortschreibung der entsprechenden Daten und schafft damit die Grundlage für eine integrierte kommunale Seniorenpolitik. Abgerundet wird das Angebot des Planungsinstrumentes durch ein Paket von Fragebogen-Bausteinen, mit denen insbesondere kommunale Sozialplaner die Situation von Senioren empirisch erheben und bewerten können.
Entwickelt wurde "SoSe" im Projekt "Neues Altern in der Stadt" der Bertelsmann Stiftung durch die Forschungsgesellschaft für Gerontologie e. V. an der Universität Dortmund sowie in Zusammenarbeit mit der Abteilung Psychologische Alternsforschung der Universität Heidelberg.
Rückfragen an:
Birgit Ottensmeier, Tel.: 0 52 41 / 81-81 205, birgit.ottensmeier@bertelsmann.de
Wolfgang Wähnke, Tel.: 0 52 41 / 81-81 155, wolfgang.waehnke@bertelsmann.de
http://www.sozialplanung-senioren.de - Online-Tool "Sozialplanung für Kommunen"
http://www.bertelsmann-stiftung.de - Bertelsmann Stiftung
Criteria of this press release:
Nutrition / healthcare / nursing, Social studies
transregional, national
Research projects, Transfer of Science or Research
German

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