idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Gemeinsame Presseinformation der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Stiftung Mercator
Nr. 297
Lebensqualität im alternden Ruhrgebiet verbessern
Öffentliche Vorträge und Pressetermine mit Experten
Welche modernen Technologien können die Lebensqualität älterer Menschen verbessern? Wie können alte Menschen bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit optimal versorgt werden? Und wie können sich junge und alte Menschen gegenseitig unterstützen? Um diese Fragen geht es in der Summer School "Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns", in der sich Studierende und Promovierende mit dem demographischen Wandel im Ruhrgebiet beschäftigen.
Die Summer School findet vom 6. bis zum 9. Oktober 2008 im Europäischen Bildungszentrum (EBZ) in Bochum statt. Zur Eröffnung und zu den drei öffentlichen Symposien (7., 8. & 9.10. je 14 bis 16 Uhr) sind die Öffentlichkeit und die Medien herzlich willkommen.
Öffentliche Termine während der Summer School
6.10., 9-12.30 Uhr: Eröffnung der Summer School. Ab 12:30 stehen den Medien die Verbundpartner des Projekts (Prof. Dr. Rolf G. Heinze, Prof. Dr. Gerhard Naegele, Prof. Dr. Ludger Pientka und Dr. Josef Hilbert) für Gespräche im Raum 2.7 zur Verfügung
7.10., 14-16 Uhr: Symposium "Technologische Innovationen für die alternde Gesellschaft"
8.10., 14-16 Uhr: Symposium "Neue Versorgungsmodelle bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit im Alter"
9.10., 14-16 Uhr: Symposium "Zukunft des Generationenvertrages".
Alle Veranstaltungen finden im Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft EBZ, Springorum Allee 20, 44795 Bochum, Raum 2.6/2.8, statt.
Programm und Anmeldung
Das Programm und Infos zur Anmeldung finden Sie unter
http://www.ruhr-uni-bochum.de/zuda/projektbausteine/veranstaltungen.html
Konkrete Probleme, konkrete Lösungen
Anhand konkreter Fragestellungen werden die Teilnehmer der Summer School ihr neu erworbenes Wissen in Workshops in praxistaugliche Problemlösungen umsetzen. "Dabei wollen wir erstens die Neugier auf andere Disziplinen und Fachrichtungen wecken, zweitens sollen die Teilnehmer über den demographischen 'Tellerrand' hinausschauen und ein Gespür für die Zusammenhänge zwischen demographischer Entwicklung und anderen gesellschaftlichen Trends, z.B. auf dem Arbeitsmarkt, im Bereich der Bildung oder etwa vor dem Hintergrund der Migration entwickeln", erklärt Dr. Anja Hartmann, Koordinatorin der Summer School. Drittens geht es um eine nachhaltige und generationenübergreifende Perspektive: Wer zukunftsfähige Ideen und Lösungen für die alternde Gesellschaft entwickeln will, darf nicht nur 'Altersforschung' betreiben, sondern muss auch die Lebensbedingungen von Kindern und jungen Menschen, Alleinstehenden und Familien im Blick haben.
Teilnehmer aus verschiedenen Fächern
Die Summer School ist ein Angebot für fortgeschrittene Studierende und Promovenden, die ihre Kenntnisse zum Demographischen Wandel vertiefen möchten. Unter den Teilnehmern aus Dortmund, Bochum, Duisburg-Essen, Hagen, Bielefeld und Berlin sind die Disziplinen Gerontologie, Sozialwissenschaften, Pädagogik, Gesundheitswissenschaften, Ökonomie, Geschichte und Kulturwissenschaften vertreten.
Summer School im Verbundprojekt ZudA
Die Summer School ist Teil des Verbundprojekts "Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns". Das Projekt wird durchgeführt von der Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl Prof. Dr. Rolf G. Heinze, Lehrstuhl Prof. Dr. Ludger Pientka, PD Dr. Josef Hilbert) und der Technischen Universität Dortmund (Lehrstuhl Prof. Dr. Gerhard Naegele) und wird von der Stiftung Mercator in Essen gefördert. Zu den Aufgaben des Verbundes zählt der Aufbau eines Info-Pools über demographische Entwicklungstrends der Region, die Durchführung von zwei Summer Schools, die Konzipierung von Weiterbildungsangeboten, die Entwicklung eines Masterstudienganges "Alternde Gesellschaften" und einer "Ruhr-Graduate School on Ageing", die sich an Promovierende richtet. Damit will der Wissenschaftsverbund unterschiedliche Ideen und Konzepte bündeln, um konstruktive Lösungen für die alternde Gesellschaft im Ruhrgebiet zu entwickeln. "Der Verbund stellt für die Region ein demographiebezogenes Kompetentzentrum dar, das die vorhandenen wissenschaftlichen Potentiale besser ausschöpft und neue Impulse für praxis- und kooperationsbezogene Aktivitäten aussendet", erklärt Prof. Heinze von der Ruhr-Uni Bochum.
Weitere Informationen
Jasmin Seehaber, Lehrstuhl für Arbeits- und Wirtschaftssoziologie, Verbundprojekt Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-25421, E-Mail: jasmin.seehaber@rub.de
http://www.ruhr-uni-bochum.de/zuda/ - Projekthomepage
http://www.ruhr-uni-bochum.de/zuda/projektbausteine/summer_school.html - Programm im Internet
Criteria of this press release:
Social studies
transregional, national
Advanced scientific education, Research projects
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).