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Wissenschaft
Pinkwart gratuliert Nobelpreisträger Harald zur Hausen:
"Mit seiner Lebensleistung Vorbild für junge Forscher"
Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat dem in Gelsenkirchen geborenen Harald zur Hausen zur Verleihung des Nobelpreises für Medizin gratuliert. Die Schwedische Akademie der Wissenschaften gab heute bekannt, dass der deutsche Krebsforscher ebenso wie zwei französische Aidsforscher in diesem Jahr die weltweit höchste Auszeichnung für Mediziner bekommt. Zur Hausen erhält die Ehrung für die Entdeckung der Papillomviren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Dies hat inzwischen zu einem Impfstoff gegen diesen Tumor geführt.
"Der Preis ist eine tolle Anerkennung der herausragenden Arbeit eines Wissenschaftlers, der die Krebsforschung in Deutschland durch seine Entdeckung geprägt und vorangetrieben hat", sagte Pinkwart. Harald zur Hausen hat nach seinem Studium in Bonn, Hamburg und Düsseldorf in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt promoviert und am Institut für medizinische Mikrobiologie der Universität Düsseldorf gearbeitet. "Wir sind stolz, dass ein Landeskind diese Auszeichnung erhält, die die Krone für jeden Forscher darstellt", sagte Pinkwart. "Harald zur Hausen ist nach Peter Grünberg im vergangenen Jahr erneut ein Wissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen, der nicht erst durch den Nobelpreis mit seiner Lebensleistung Vorbild und Ansporn für junge Forscher ist."
Von 1983 bis zu seiner Emeritierung im März 2003 war Harald zur Hausen Vorsitzender und Wissenschaftliches Mitglied des Stiftungsvorstands des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Seit 2003 ist der 72-Jährige Vizepräsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle. In seiner wissenschaftlichen Lauf-bahn hat zur Hausen bereits mehrfach bedeutende Auszeichnungen bekommen: Bereits 1975 erhielt er den Robert-Koch-Preis, es folgten der Charles S. Mott-Preis der General-Motors Krebsforschungs-Stiftung (1986), der Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis (1994), der Emil-von-Behring Preis (1994), der Ernst Jung-Preis (1996), der Charles-Rodolphe Brupbacher-Preis (1999) sowie der Raymond Bour-gine Award (2006).
Criteria of this press release:
Medicine
transregional, national
Contests / awards, Science policy
German

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