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Wissenschaft
Podiumsdiskussion im Rahmen der Cottbusser 'Langen Nacht der kreativen Köpfe', Samstag, 18. Oktober 2008, im Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (2. OG), 19.00 - 21.00 Uhr
Am Samstag, 18. Oktober, findet von 19 bis 21 Uhr im IKMZ eine Podiumsdiskussion zum Thema "Weiter Bildung - Weiterbildung?" statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Spannung in dieses Thema werden die Professoren Walther Ch. Zimmerli (Präsident der BTU Cottbus) Christoph Markschies (Präsident der HU Berlin) und Günter Spur (TU Berlin und Gründungspräsident der BTU Cottbus) bringen: Prof. Zimmerli bringt seine Erfahrungen als Präsident der AutoUni der Volkswagen AG mit, einer privaten Uni, die sich dem life-long-Learning verschrieben hat. Prof. Günter Spur kennzeichnet sein fachübergreifendes Denken, das sich in seinen wissenschaftlichen Arbeiten, aber auch zum Beispiel bei der Gründung der BTU Cottbus in der Etablierung von interdisziplinären Strukturen niedergeschlagen hat. Und Prof. Christoph Markschies wird als Theologe und als einer der jüngsten Universitätspräsidenten Deutschlands (seit 2006 Präsident der Humboldt Universität Berlin) seine eigene Sicht zum Prozess des lebenslangen Lernens haben. Neben den beiden amtierenden beziehungsweise im Falle von Herrn Prof. Spur emeritierten Universitätspräsidenten werden noch weitere Professorinnen und Professoren der BTU Cottbus an der Diskussion teilnehmen.
Bei der Podiumsdiskussion steht der Umbruch im Mittelpunkt, der an Universitäten und Hochschulen derzeit sehr intensiv und kontrovers diskutiert wird: Die heutige Wissensvermittlung ist nicht mehr auf ein zeitliches Fenster im individuellen Lebensabschnitt begrenzt und die Art der Wissensvermittlung muss heute dazu dienen, dass Lernende wissen, mit welchen Methoden sie sich Kenntnisse, Fähigkeiten und Fachwissen aneignen können. Nicht das Faktenwissen zählt, sondern die Fähigkeit, sich lebenslang weiterzubilden und sich gegenüber den Anforderungen des Arbeitsmarktes behaupten zu können.
Eine Didaktik des berufsbegleitenden Lernens ist daher zwingend erforderlich, da wir uns in eine Situation hineinentwickelt haben, in der Partizipation an der Ressource Wissen zu einem entscheidenden Kriterium geworden ist. Wer im Verteilungskampf um Zukunftschancen noch Aussicht auf Erfolg haben will, muss das Angebot der wissenschaftlichen Weiterbildung in Anspruch nehmen. Vor diesem Hintergrund ist das Thema 'Weiterbildung und Life Long Learning' für Universitäten hoch relevant. Auch weil die Hochschulen im Rahmen des 'Life Long Learning' zunehmend als An-bieter von Weiterbildungs- und Qualifizierungsprodukten auftreten und sich an Kunden- und Zielgruppen aus Industrie, Verwaltung und Wirtschaft wenden. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an die akademische Lehre. Begriffe wie 'Bildung' und 'Studium' unterliegen einem Wandel im Selbstverständnis.
Zu diesem Thema diskutieren: Prof. Dr. Dr. h. c. Zimmerli, Walther Ch. (Präsident der BTU Cottbus), Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Markschies (Präsident der HU Berlin), Prof. em. Dr. -Ing. Dr. h. c. mult. Dr. -Ing. E. h. mult. Günter Spur (TU Berlin und Gründungspräsident der BTU Cottbus), Prof. Dr.-Ing. Matthias Koziol (Vizepräsident für Lehre und Studium der BTU Cottbus), Prof. Dr. Christiane Hipp (BTU Cottbus) Prof. Dr. Wolf Dietrich Kalusche (BTU Cottbus) und Prof. Dr. Katja Schimmelpfeng (BTU Cottbus); die Diskussion wird von Dr. Renate Hauser moderiert.
Weitere Infos: Ansprechpartner: Dr. Andreas Degkwitz (0355/69-2063),
Birgit Hendrischke (0355/69-3616)
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Advanced scientific education
German

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